Wieso hat dieser Dino Barbie-Beine?

Ein Dino auf hohen Hacken, Barbie mit Sumpfmonster-Kopf – was will uns die Automarke Honda mit diesen und anderen kuriosen Bilder bloß sagen? Klickt Euch durch die Fotos und erfahrt, was das Ganze bedeuten soll:

Die eigenartigen Spielzeugkombinationen gehören zu einer aktuellen kanadischen Kampagne des Automobilherstellers Honda, der sich so Gehör verschaffen will. Die Message: nur Honda-Originalteile passen wirklich zu Honda-Fahrzeugen. Ersatzteile anderer Marken sind ungeeignet. Der Slogan "Just because it fits doesn't mean it fits" (deutsch: Nur weil es drauf passt, heißt das nicht, dass es passt.) soll aber nicht nur auf optische Unstimmigkeiten hinweisen. Auch die Sicherheit der Fahrzeuge soll durch Originalteile eine höhere sein, als bei Fremdteilen.

Wie findet Ihr die Idee, Spielzeug für diesen Zweck zu verwenden?

Diese Werbung beobachtet Leute und lernt daraus.

Wir sind es gewohnt, von Werbeplakaten umgeben zu sein und sie anzugucken. Natürlich nur, wenn uns gefällt, was sie zeigen. Doch was ist, wenn die scheinbar leblosen Wände zurückgucken und sich nach unserem Geschmack verändern?

Seit kurzem ist an der Bushaltestelle Oxford Street in London die Werbung der Kaffeemarke "Bahio" zu sehen. Eine Marke die es gar nicht gibt. Komisch, oder? Wer die Werbetafel länger beobachtet bemerkt, dass sich die Anzeige immer mal wieder verändert. Zufall? Nein! Diese Werbetafel verändert sich nach dem Geschmack der Leute, die daran vorbeilaufen.

Nicht nach jedem einzelnen. Kameras in der Tafel beobachten, ob die Leute die aktuell gezeigte Anzeige beachten. Je nachdem wie viele Leute einem bestimmten Anzeigenbild, der Schrift oder dem Design Aufmerksamkeit schenken, wählt die Tafel diese Elemente öfter oder seltener für die Anzeige aus. Unbeachtete Elemente werden irgendwann gar nicht mehr gezeigt.

Wer jetzt um seine Privatsphäre bangt, kann beruhigt bleiben. Laut der verantwortlichen Werbeagentur M&C Saatchi kann die Tafel keine Gesichter speichern. Zudem weiß sie nicht warum jemand lächelt, eine Grimasse schneidet oder nur darauf starrt. Für Medienwissenschaftler rückt der Traum von der perfekten Werbung mit diesem Projekt ein Stück näher.

Was denkt ihr über die intelligente Werbetafel?

Wer liest, fährt gratis Bus.

Ein Buch ersetzt den Fahrschein: Unter diesem Motto gestaltete sich Anfang Juni der öffentliche Nahverkehr in einer rumänischen Stadt.

Mit einem Buch kostenlos Bus fahren. In Rumänien wurde Lesen belohnt: mit kostenlosen Busfahrten. (Bild: Victor Miron / boredpanda.com)

Vier Tage lang durften alle, die während der Fahrt ein Buch lasen, kostenlos durch die Stadt Cluj-Napoca fahren. Ins Leben gerufen hat die Aktion der Buchliebhaber Victor Miron, der auch in der Stadt wohnt.

Um mehr Leute darauf aufmerksam machen, wie schön es ist, unterwegs zu lesen, schlug er seine Idee dem Bürgermeister vor. Der hörte sich über Facebook um und erhielt so viele begeisterte Reaktionen, dass er die Gratis-Fahrt für Bücherfreunde in seiner Stadt umsetzte.

Habt Ihr auch Ideen? Für welche Aktion würdet Ihr gerne andere zum Mitmachen animieren?

Katzen zum Kaffee.

Ein Trend aus Asien kommt bei uns an: Katzencafés. Hier gibt´s zu Kaffee und Kuchen noch Kuscheln mit Katzen dazu. Natürlich nur solange die das möchten - denn das Konzept dient auch dem Tierschutz.

Katzen im Cafe Katzentempel. Eindrücke aus einem Münchener Katzencafé. (Bilder: Café Katzentempel)

Die Idee zu den Katzencafés entstand bereits 1998 in Taiwan. Diese bieten herrenlosen Vierbeinern ein Zuhause und die Gesellschaft von Cafébesuchern. Die Gäste wiederum kommen neben dem Speisen- und Getränkeangebot in den Genuss, Streicheleinheiten zu verteilen und dabei zu entspannen.

Letzteres allerdings nur wenn die samtpfotigen Cafébewohner mitspielen - denn das Tierwohl steht zum Beispiel im Münchener Café Katzentempel im Vordergrund. Dort haben die Katzen einen eigenen Rückzugsraum nur für sich und Liegeflächen weit oben an der Wand. Gemeinsam mit ihren Tieren wollen die Betreiber den Gästen Tierschutz näherbringen und spenden einen Teil ihres Gewinns an Tierschutzorganisationen.

Kaffee, Kuchen und Katzen - geht die Kombination für Euch auf?

Meeresalgen mit Speck-Geschmack.

Meeresalgen gehören doch eher selten zu unserem Speiseplan. Mit einer Sorte, die nach gebratenenem Speck schmeckt, könnte sich das vielleicht ändern.

Gebratene Rotalgen schmecken nach Speck. Schmecken nach Speck: Von Forschern gezüchtete Algen. (Bild: University of Oregon)

Es braucht nur etwas Meerwasser und Sonnenlicht: Bereits seit 15 Jahren züchten amerikanische Forscher auf diese Weise eine eigene Rotalge, um seltene Meeresschnecken damit zu ernähren. Nun haben sie ihr Futtermittel selbst probiert - und waren vom Ergebnis überrascht.

In der Pfanne zubereitet, schmecken die Algen nach köstlichem, gebratenem Speck. Dabei sind sie auch noch überaus gesund: Sie bestehen zu 16 % aus Eiweiß und haben mit vielen Vitaminen und Mineralien den doppelten Nährwert von Grünkohl. So gesehen sprechen viele Argumente für Seetang auf dem Teller.

Doch was meint Ihr - wären die Algen mit Speck-Geschmack eine Mahlzeit für Euch?