Werbung im Museum ansehen.

Wir alle kennen Werbung, die sich fest in unserem Gedächtnis verankert hat. Besonders populäre und erfolgreiche Werbe-Kampagnen sind jetzt auch im Museum zu sehen.

Werbung für die Werbe-Ausstellung. Die Litfaßsäule deutet es an: in diesem Museum wird Werbung gezeigt. (Quelle: MfK Frankfurt)

So manche Werbung ist ein Spiegel der Zeit, in der sie entstanden ist und lässt sich somit als Kulturgut betrachten: Denn anhand der schönen Werbewelten aus unterschiedlichen Zeiten lassen sich auch gut Rückschlüsse auf die Gesellschaft und Menschen ziehen, die sie ansprechen sollte. Das leistet eine Ausstellung, die in Frankfurt Erfolg hatte und ab März auch in Berlin zu sehen sein wird.

Da sie Werbung ab den 50er Jahren bis in die Gegenwart präsentiert, zeigt sie auch die Geschichte der Werbung selbst auf. Und natürlich bietet sich die Möglichkeit, eigene Erinnerungen zu wecken und sich in der Zeit zurückversetzen zu lassen.

An welche Werbung erinnerst Du Dich besonders - und warum?

Biete Jogginghose, suche Sekt.

Ein Supermarkt in Bayern veranstaltet heute eine außergewöhnliche Aktion für seine Kunden und sorgt damit für große Aufmerksamkeit.

Mit Jogginghose zum gratis Sekt-Empfang. Für so ein Outfit knallten heute die Korken.

Wer heute bei seinem Einkauf in dem Schwabacher Supermarkt eine Jogginghose trägt, bekommt eine Flasche Sekt geschenkt. Anlass dazu liefert dem Supermarktbetreiber der internationale Jogginghosentag. Der findet zwar erst übermorgen statt, aber man kann ja ruhig mal vorfeiern.

Im Vorfeld verbreitete sich die Botschaft von der Aktion über soziale Netzwerke und Medien so schnell, dass auf Facebook knapp 11.000 Leute ihr Interesse für den Tag bekundet bzw. ihr Kommen zugesagt haben. Aktuelle Bilder und Berichte lassen darauf schließen, dass ein überwältigender Ansturm bislang ausgeblieben ist - bekannt gemacht hat der Supermarktleiter sein Geschäft damit aber allemal.

Durch welche Aktion würdet Ihr Euch für einen Laden interessieren?

Schlau sein: So lest Ihr Zutatenlisten richtig.

Nahezu jedes abgepackte Lebensmittel hat eine und sie zu lesen lohnt sich: die Zutatenliste. Denn diese verrät uns, woraus die Lebensmittel bestehen, die wir täglich essen und trinken. Mit diesem Hintergrundwissen versteht Ihr sie auch richtig:

Wer die Zutatenlisten auf Lebensmitteln checkt weiß mehr über das was er isst oder trinkt.

  1. Schon der Produktname gibt Hinweise darauf, in welcher Menge eine Zutat verarbeitet wurde. So ist beispielsweise ein Joghurt mit Erdbeergeschmack nicht dasselbe wie ein Erdbeerjoghurt. Im Ersten wird vorwiegend Aroma verwendet, im Zweiten mehr von der echten Frucht.

  2. Zutaten werden meist nur dann in ihrer Menge (in Prozent) angegeben, wenn sie auf der Verpackung zu sehen oder genannt sind. Grundsätzlich gilt: Was vorne steht ist auch in größerer Menge verarbeitet.

  3. Zucker heißt manchmal ganz anders. Über 70 Namen wie Dextrin, Dextrose, Dicksaft, Fruchtextrakt, Traubensüße, Fruktose, Gerstenmalz, Glukose, Glukosesirup, Inulin, Laktose, Maltose oder Saccharose beschreiben Zucker in Lebensmitteln.

  4. Sind Zutaten fettgedruckt, dann gehören sie zu einem von 14 Stoffen, die von Allergikern oder Menschen mit Unverträglichkeiten nicht gegessen werden können. Dazu gehören zum Beispiel Soja, Nüsse, Sellerie und Gluten.

  5. Die "Big Seven" beschreiben die sieben Nährwerte, die pflichtgemäß immer angegeben werden müssen - und zwar pro 100 Gramm oder 100 Millilitern. Sie stehen in der Nährwerttabelle und machen Lebensmittel miteinander vergleichbarer.

Schnee und Eis als Besonderheit genutzt.

Der Winter bringt in der Heimat vieler trnd-Partner vor allem eines mit sich: Schnee und Eis. Die kalte Pracht ist für einige findige Geschäftsideen die Hauptgrundlage.

  • Im "Icehotel" in Schweden lässt es sich das ganze Jahr über in beeindruckenden Eisräumen schlafen, schlemmen und - heiraten. (Bilder:www.icehotel.com)
  • Harbin, die zehntgrößte Stadt Chinas, wird zwischen Dezember und Februar zur Stadt aus Schnee und Eis. (Bilder: www.harbinice.com)
  • Wer in den USA seinen Schnee vermisst, kann ihn über den Lieferservice  shipsnowyo bestellen. (Bilder: www.shipsnowyo.com)
  1. Das Icehotel ist das älteste seiner Art und steht in Nordschweden im Ort Jukkasjärvi. Für eine Übernachtung in einer der aufwendig designten Eis-Suiten sind spezielle Expeditions-Schlafsäcke und warme Funktionskleidung nötig.

  2. In der chinesischen Stadt Harbin wird seit 1963 jählich eines der vier, weltweit größten Eis- und Schneefeste gefeiert. Eisgebäude, Paläste, Monumente, Rutschen oder Schneestatuen mit teilweise über 50 Metern Höhe sind dort zu bestaunen, zu begehen und zu erleben.

  3. Beim Lieferservice shipsnowyo.com können Amerikaner Schnee in verschiedenen Mengen bestellen und überall in den USA hinliefern lassen. Es gibt Schneeboxen ziwschen 5 und über 20 Kilogramm sowie eine Schneemann-Bastelbox im Sortiment.

Ein Themenpark rund um italienisches Essen.

Das Unternehmen Eataly vertreibt erfolgreich italienische Feinkostprodukte im Internet und in einigen Shops weltweit. Jetzt errichtet es sogar einen Themenpark, der sich ganz dem italienischen Essen widmet.

Entwurf einer Markthalle der Eataly World. 3D-Entwurf für ein Gebäude der Eataly World (© FICO Eataly World)

Bei Bologna entsteht die 80.000 m² große Eataly World, die über 2.000 italienische Unternehmen repräsentiert. Neben Restaurants, Marktständen und Läden erhalten Besucher dort auch einen Einblick in die Produktion der Nahrungsmittel. Dafür wartet das Gelände z. B. mit Kuhweiden, Farmen, Obstgärten und Manufakturen sowie zahlreichen Unterhaltungsangeboten auf. In etwa 40 Workshops können Besucher unter anderem lernen, wie man selbst italienische Pasta herstellt.

Themenwelten von Unternehmen für Fans der eigenen Produkte sind inzwischen weit verbreitet. Viele Familien vergnügen sich in Freizeitparks von Spielzeugherstellern oder Medienkonzernen und auch Autohersteller haben großen Zulauf in Erlebniswelten, die oft an ihre Produktionsstätten angegliedert sind. Angesichts der weltweiten Beliebtheit italienischen Essens könnte das Angebot also Erfolg versprechen. Ein innovatives Konzept für die Vermarktung der kulinarischen Spezialitäten ist es allemal.

Wäre eine Erlebniswelt zum Thema Essen auch Euch einen Besuch wert?