Ein neuer Blick hinter die Mode-Kulissen.

Wir bei trnd spielen liebend gerne mal Mäuschen bei Marken und ihren Produktneuheiten. Eine große Modemesse macht das jetzt auch für Fashion-Liebhaber möglich.

Die Panorama Berlin findet diesen Juli zum zehnten Mal statt. ( Die Panorama Berlin findet diesen Juli zum zehnten Mal statt. (Bilder: www.panorama-berlin.com)

Die Panorama Berlin öffnet im Juli zum ersten Mal ihre virtuellen Tore für ALLE Modebegeisterten. Unter dem Namen "Panorama Digital" erlauben fotorealistische 360°-Abbildungen der gesamten Veranstaltung Online-Besuchern, sich virtuell durch die elf Ausstellungshallen zu bewegen. Dort finden sie die neuesten Looks von Labels aus ganz Europa.

Bislang war die größte Modemesse Europas nur für angemeldete Fachbesucher der Branche zugänglich. Sie findet zweimal jährlich jeweils zur Berlin Fashion Week statt und beherbergt auf 42.000 Quadratmetern mehr als 700 neue Kollektionen der kommenden Saison – und ist jetzt auch die erste virtuelle Modemesse weltweit.

Schaut Ihr Euch gerne auf Messen nach Produktneuheiten um?

Die Meinungen der trnd-Partner in den Medien.

Anfang März haben sich viele trnd-Partner an unserer Umfrage 'Fleischlos Grillen' beteiligt. Das Ergebnis wurde nun in der Fachzeitschrift Lebensmittelpraxis veröffentlicht.

Vom trnd-Blog ins gedruckte Heft: die LP-Blitzumfrage. So wurden Eure Meinungen für die Fachzeitschrift Lebensmittelpraxis aufbereitet.

Die Ausgabe 5/2017 der Fachzeitschrift Lebensmittelpraxis widmet sich ganz und gar dem Thema Grillen. Speziell mit der Frage, wie beliebt veganes Grillgut in dieser Saison ist, hatten wir uns in einer Abstimmung an Euch gewandt. Mit Euren zahlreichen Antworten konnten wir den Redakteuren von Lebensmittelpraxis ein wenig unter die Arme greifen und haben den Artikel dadurch um eine Einsicht bereichert:

Mit satten 59 % zeigte sich die Mehrheit der teilnehmenden trnd-Partner recht offen: Sowohl Fleisch als auch Gemüse und andere vegane Speisen sind gerne gesehen auf dem Rost.

Heißen Dank an alle trnd-Partner, die mit ihrer Meinung geholfen haben! Lasst Euch Euer Gegrilltes schmecken - was auch immer es ist!

Verrückt, jetzt gibt es Bier aus Brot.

Was haben Arme Ritter, Hackbraten und Semmelknödel gemeinsam? Sie werden mit altem Brot zubereitet. Eine Brauerei macht nun Bier aus Brotresten - und das soll gut schmecken.

  • Wie verkauft sich altes Brot am besten? Genau, als Bier - und das ist kein Marketing-Gag. (Bild: https://www.facebook.com/pg/toastale/photos/)
  • Das Toast Ale aus England wird aus Brot gebraut und ist inzwischen in drei Sorten erhältlich. (Bild: http://www.toastale.com/)
  • In der Schweiz gibt es seit Mai 2017 Bread Beer, das aus unverkauftem Brot von Schweizer Bäckern gebraut wird. (Bild: https://www.breadbeer.ch/)

Die neu kreierte Biersorte "Toast Ale" ist kein Marketing-Gag: Die Brauerei Hackney Brewery hat tatsächlich ein Brotbier entwickelt. Damit möchte sie verhindern, dass Brotreste weggeworfen werden: Stattdessen werden sie für das Getränk zerkleinert, getoastet und schließlich mit gemälzter Gerste, Hopfen, Hefe und Wasser zu einem Alebier gebraut. Denn in England wird 44 Prozent mehr Brot produziert als gegessen, so dass selbst die Tafeln nicht alles übriggebliebene Brot an Bedürftige weitergeben können.

Die Erfinder von Toast Ale spenden ihre Verkaufseinnahmen an die Organisation Feedback, die sich für das Ende von Lebensmittelverschwendung einsetzt. Ziel ist es nämlich, dass die Rohstoffe für das Produkt bald ausgehen, weil kein überschüssiges Brot mehr gebacken wird. Damit jedermann beim Brot verwerten mitmachen kann, haben die Erfinder das Brotbier-Rezept zum Nachbrauen online gestellt. In der Schweiz gibt es übrigens ein ähnliches Unternehmen, das ein Spezialbier names Bread Beer aus unverkauftem Brot braut.

Was Textilsiegel uns verraten.

Biologisch angebaut? Fair gehandelt? Lebensmittelsiegel kennen wir, sie informieren uns über Herkunft und Herstellungsbedingungen. Aber wie ist das bei Kleidung?

  • Das bekannte Fairtrade-Siegel und das oft auf Outdoor-Kleidung zu findende bluesign. (Quellen: www.fairtrade-deutschland.de, www.bluesign.com)
  • Die Siegel des IVN zertifizieren Textilien oder Leder jeweils getrennt voneinander. (Quelle: http://naturtextil.de)
  • Die farbenfrohen Siegel der Fairwear Foundation sowie des Global Oganic Textile Standard. (Quellen: www.global-standard.org, www.fairwear.org)

Auf diese Siegel für fair und nachhaltig produzierte Kleidung lohnt es sich zu achten:

  • Das Fairtrade-Siegel steht für gerechte Arbeits- und Lebensbedingungen sowie Baumwoll-Mindestpreise und sichert den Arbeitern einen gewissen Lebensstandard.
  • bluesign zeichnet Outdoor-Kleidung aus, die frei von bedenklichen Stoffen oder Chemikalien ist. Auswirkungen auf die Umwelt sowie die Sicherheit von Verbauchern und Arbeitern werden bei der Siegelvergabe berücksichtigt.
  • Das Siegel des Internationalen Verbands der Naturtextilwirtschaft e. V. gilt als besonders vertrauenswürdig. Nur biologisch angebaute Naturfasern erhalten es. Die ganze Liefer- und Produktionskette spielt zudem bei der Vergabe eine Rolle - für möglichst hohe Transparenz.
  • Die Fairwear Foundation prüft die Produktions- und Arbeitsbedingungen von Unternehmen umfassend. Statt einzelner Produkte oder Serien zeichnet sie also gleich ganze Unternehmen aus.
  • Das Siegel des Global Organic Textile Standard setzt viel voraus: Textilien mit hohen Naturfaser-Anteilen verdienen es, wenn auch die übrigen Bedingungen, wie etwa in der Produktion verwendete Farben, stimmen.

Achtet Ihr beim Kleiderkauf auf bestimmte Siegel?

Mit Live-Musik durch die Stadt.

Vor gut drei Monaten haben wir Euch von einer Aktion der Deutschen Bahn berichtet, bei der junge Musiker in besonderen Bahnhöfen auftreten dürfen. Nun wirds auch an anderen Haltestellen und sogar IN den Bahnen musikalisch.

Musik machen vor großem Publikum: Der U-Bahnhof wird zur Showbühne. Unter dem Motto "U-Bahn-Stars" bieten die Wiener Linien Straßenmusikern eine Bühne. (Bildquelle: blog.wienerlinien.at/sieben-sachen-zu-den-u-bahn-stars)

In Wien läuft im Juli ein Pilotprojekt, bei dem zunächst zehn Künstler abwechselnd die stark genutzte Station Westbahnhof bespielen. Jeder Musiker hat die Chance, sich dafür zu bewerben. Für die Fahrgäste soll der öffentliche Nahverkehr durch die musikalische Untermalung noch angenehmer werden.

Für die Münchner S- und U-Bahnen hat ein Radiosender vor Kurzem einen Wettbewerb gestartet: Regionale Musiker konnten zwei Stationen lang ihr Talent beweisen. Die zufällig anwesenden Fahrgäste wurden zur Jury und gaben ihr Urteil ab. Eine abschließende Online-Abstimmung kürte den Sieger, der vor großem Publikum bei einem echten Konzert auftreten wird.

Diese Konzepte machen natürlich auf die Verkehrsgesellschaft, den Radiosender und die Städte aufmerksam. Außerdem kann aber auch möglich werden, was sich einige von Euch hinsichtlich der Konzerte in den deutschen Bahnhöfen gewünscht haben: Lokale Künstler erhalten eine Bühne und werden so vielleicht bekannt.

Mit welcher Musikrichtung/welchem Lied würden die Musiker Euch gut gelaunt stimmen?