Login

Passwort vergessen?

Neu bei trnd?

Dann melde Dich einfach kostenlos und unverbindlich an, schon kannst Du an trnd-Projekten teilnehmen:

Jetzt Mitglied werden.

Was ist trnd?

Mehr Informationen.

Ein Kunstdenkmal zum Mitmachen.

Statt Staatsmännern, Königinnen und großer Dichter kann jeder im Nu ein Denkmal bekommen - mit einer besonderen Kunstinstallation.

Das Projekt "As We Are" (englisch "Wie wir sind") ist ein riesiger 3D-Kopf aus LED-Leisten und steht in einem Konferenzzentrum in Ohio. Im Nacken befindet sich eine kleine Kabine, in der die Besucher ein Selfie von sich machen können. Dann erscheint das abfotografierte Gesicht überdimensional auf der Installation.

Auf diesem Weg kann jeder, der möchte, zum Denkmal werden und etwas zu Matthew Mohrs Kunstwerk beitragen. Das soll dem Betrachter verdeutlichen, wie wir uns heutzutage in sozialen Medien darstellen und zur Diskussion anregen. In diesem Video könnt Ihr die Reaktionen einiger Besucher sehen.

Würdet Ihr bei solchen Kunstprojekten mitmachen?

Quelle: Matthew Mohr Studio

Wie ein Zug zu seinem Namen kam.

In Schweden durften die Leser einer Zeitung entscheiden, wie ein neuer Zug heißen soll. Ihre Wahl fiel auf einen Namen, der in ähnlicher Form schon einmal für ein Schiff zur Diskussion stand.

Einige von Euch werden sich erinnern: Vor rund anderthalb Jahren gab es eine öffentliche Abstimmung über den Namen eines britischen Forschungsschiffes – wir berichteten auf dem trndblog. Der Name „Boaty McBoatface“ – eindeutiger Favorit der Teilnehmer damals – wurde aber letztendlich vom zuständigen Forschungsrat abgelehnt.

Als es vor Kurzem darum ging, einen Zug in Schweden zu benennen, wurde auch hier die Öffentlichkeit befragt – abstimmen durften die Leser der Zeitung „Metro“. Die Überraschung: In Anlehnung an den britischen Wettbewerb machte hier der Namensvorschlag „Trainy McTrainface“ (etwa "Zügchen McZuggesicht") das Rennen. Und tatsächlich nahm die schwedische Bahngesellschaft MTR Express die Wahl an. „Trainy Mc Trainface“ wurde jetzt feierlich getauft – stilecht mit aufgeklebten Augen und Mund, einem „Zuggesicht“ halt. :smile:

Quelle: Pressemitteilungen MTR Express

Toilettenpapier in bunter Vielfalt.

In meinem letzten Urlaub stieß ich auf die Gelegenheit, etwas über die Geschichte und das Produkt einer portugiesischen Marke zu lernen - auf einer Toilette. Die als Markenmuseum aufgemachte Örtlichkeit bietet dabei auch die Möglichkeit, das Produkt selbst auszuprobieren.

Im WC am Praça do Comércio in Lissabon darf man sich direkt vor Ort selbst vom Produkt überzeugen: Zuerst sucht man sich die Farbe des Papiers selbst aus und nimmt dann die Rolle der Wahl einfach von der Wand, um sie anschließend zu benutzen. Auch in anderen großen Städten gibt es diese Möglichkeit: Unter anderem in Paris oder Moskau betreibt der Hersteller von Klopapier und Servietten ebenfalls stilvoll gestaltete Toiletten, in denen man mehr über die spezielle Markengeschichte lernen kann.

Der Produzent des bunten Toilettenpapiers Renova ließ sich die farbenfrohe Idee patentieren und stieg so als eine der ersten portugiesischen Firmen zu einer weltbekannten Marke auf. Neben dem Hygiene-Papier stellt die Firma außerdem Servietten in vielen verschiedenen farbigen und gemusterten Designs her - wie zum Beispiel vom Land Portugal und der Stadt Lissabon inspirierte Motiv-Servietten, die die landestypischen Sardinen oder Straßenbahnen in leuchtenden Farben tragen.

Sparsame Markenlogos.

Diese Versionen von Logos verschiedener Marken brauchen weniger Farbe. Dadurch sinken die Produktionskosten von Werbemitteln und Produktverpackungen - ökologischer sind sie darum außerdem.

  • Am Beispiel der Logos bekannter Marken zeigt die Agentur, wie die Ergebnisse ihrer Arbeit aussehen können.
  • Ihre Wirkung soll sich dabei nicht wahrnehmbar ändern - wenn auch der Farbanteil deutlich geringer ist. (Quelle: ecobranding-design.com)

Eine Designagentur baut ihr ganzes Geschäft auf diesen Service auf: Sie gestaltet Firmenlogos ökologischer und ökonomischer, ohne dabei Markenaussagen zu beschneiden. Denn weil Druckerfarbe doppelt so teuer wie Chanel No. 5 sei, ließen sich hier Millionen einsparen. Gerade bei den globalen Produktionsausmaßen großer Marken könnten so schon geringe Design-Änderungen die Druckkosten für Werbung und Etiketten senken. Da deren Herstellung dann weniger Farbe benötigt, schont ein solch neues Design außerdem die Umwelt.

Das ökologische Marken-Branding lässt sich zudem auf alle Bereiche des Druckens und der digitalen Gestaltung anwenden: Neben einem Öko-Logo können zusätzlich Schriftarten und Bilder gewählt werden, die die bedruckten Flächen möglichst klein halten. Und bestimmte Farben, die weniger Tinte als andere benötigen, können die Sparsamkeit eines Markenauftritts sogar noch erheblich verbessern.

Wie wirken die ökologisch gestalteten Logos auf Euch?

trnd-Duell: Freitag, der 13.

Heute ist Freitag, der 13.! Während er für manche als wahrer Glücksbringer zählt, kann er für andere nicht schnell genug um sein. Statistisch gesehen passiert an solch einem Kalendertag nicht mehr oder weniger als sonst - es hängt eher mit der eigenen Wahrnehmung zusammen. Lasst uns herausfinden, wie das Stimmungsbild in der trnd-Community aussieht:

trnd-Check

Kühe massieren und Bio-Milch bekommen.

Normalerweise haben wir im Supermarkt wenig mit dem Herstellungsort der angebotenen Produkte zu tun. Dass sich Tiere in Bio-Betrieben wohler fühlen, lesen wir auf dem Etikett. In der Schweiz haben nun Kunden die Möglichkeit gehabt, Kühen selbst etwas Gutes tun.

Die Kunden eines Zürcher Einkaufszentrums konnten tatsächlich Kühe auf einem nahgelegenen Bio-Bauernhof massieren – mit einer großen Bürste und technischer Unterstützung. Über einen Monitor wurde das Live-Bild des Kuhstalls übertragen, darunter befand sich ein großer Knopf. Der aktivierte die Kuhbürste im Stall. Für die Kühe ist eine solche Bürste eine richtige Wohlfühlbehandlung, bei der sie sauber und gesund bleiben.

Als Dankeschön von der Kuh erhielt der Knopfdrücker im Einkaufszentrum eine Portion Bio-Milch. Die Aktion wurde von der Schweizer Bio-Organisation Bio Suisse organisiert und sollte zeigen, dass alles miteinander verbunden ist – auch der Kunde am Milchregal mit der Kuh im Stall. Und wenn Ihr mich fragt: Die Kühe sehen wirklich sehr glücklich aus unter der Bürste. :D

Wasserflaschen unterwegs auffüllen.

Mit einem Aufkleber auf der Tür können sich Restaurants, Cafés und Geschäfte aller Art nun als kostenlose Wasserquelle erkennbar machen: Für alle, die ihre Trinkflasche unterwegs auffüllen und so Plastikmüll vermeiden möchten.

Refill Station - Wasserflaschen unterwegs auffüllen.

Von Hamburg aus erobert die Bewegung nach und nach ganz Deutschland. Refill Station (zu dt.: Auffüllstation) verzeichnet auf einer interaktiven Karte von Deutschland alle Orte, an denen man seine Trinkflasche gratis mit Leitungswasser befüllen kann. Das Ergebnis: Weniger Kosten und weniger Plastikmüll fallen an.

Auf der Homepage der Initiative kann jeder neue Abfüllstationen eintragen und sich Vorlagen für die Aufkleber herunterladen, um sie für Interessierte als kostenlose Wasserquelle zu markieren. Besitzer und Betreiber von Geschäften oder Gastronomiebetrieben können sich dort ganz einfach anmelden und sich ebenfalls in der Karte vermerken. In wessen Stadt hingegen noch gar keine solche Station zu finden ist, der kann wahre Pionierarbeit leisten: das Projekt in der eigenen Stadt bekannt machen und Läden und Geschäfte aller Art zum Mitmachen motivieren.

Gibt es in Eurer Nähe schon solche Wasser-Stationen?