Während die Insassen von Autos mit Unterstützungssystemen wie ABS, ESP, Airbags und dergleichen meist gut geschützt unterwegs sind, haben Radfahrer eher begrenzte Mittel: Auf ihre Augen und Ohren angewiesen, sind sie bestenfalls mit einem Helm geschützt. Andere Verkehrsteilnehmer macht man als Radler mit der Klingel auf sich aufmerksam, hin und wieder bedient man sich auch seiner Stimme - doch in einem fahrenden Auto bleibt das oft ungehört, besonders wenn Musik läuft. Um dem entgegenzuwirken, hat der Versicherer AXA in einer Werbe-Aktion für seine Radfahrer-Versicherung jetzt eine schlaue Idee umgesetzt:

Mit der smart bell (dt. etwa 'Kluge Klingel') können sich Radfahrer Gehör verschaffen – bis in die Innenräume der sie umgebenden Autos hinein: Betätigen sie ihre Klingel, überträgt die kleine Box unter dem Sattel per Radiowelle einen Klingelton. So geht die Klingel nicht einfach im Verkehr unter, sondern erschallt aus den Lautsprechern der Fahrzeuge rundherum - selbst, wenn deren Fahrer gerade CD, MP3 oder ähnliches hören. So werden Radfahrer besser wahrgenommen und das Miteinander im Straßenverkehr wird wieder etwas sicherer - eine wirklich sinnvolle Aktion, wie ich als Radfahrer finde. :bicyclist: