Ab sofort lernen Schüler im indischen Delhi einmal täglich „Glück“. Meditieren, Spielen, Diskutieren sind Teil des außergewöhnlichen Schulfachs. Die Kinder lernen dabei, wie sie achtsam mit sich selbst und ihrer Umwelt umgehen und Konflikte friedlich bewältigen. Langfristig soll dies gesellschaftliche Probleme lösen oder zumindest verbessern.

Glück als Schulfach wird auch bei uns angeboten. Bereits 2007 hat der Oberstudiendirektor Dr. Ernst Fritz-Schubert ein Projekt gestartet, um „Lebenskompetenz, Lebensfreude und Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und diese auch im Schulalltag zu realisieren“. Er ist der Meinung: „Glückliche Schüler streiten weniger, sind kreativer, lernen leichter und wissen, worauf es im Leben wirklich ankommt.“ Von seiner Heidelberger Schule aus hat das Unterrichtsfach inzwischen auch einige andere Schulen in Deutschland, Österreich und der Schweiz erreicht.

Wie hast Du zuletzt Dich selbst oder jemand anderen glücklich gemacht?