Verpackung, die mehr kann.

Viele Käufer achten sehr auf die Verpackung eines Produkts und manchmal ist die sogar teurer als der Inhalt. Da darf sie ruhig zu etwas mehr gut sein - wie bei diesen tollen Ideen:

  • Verpackungen mit praktischem Mehrwert: Der gefaltete Joghurtdeckel als Löffel für unterwegs oder ...
  • ... intelligente Verpackungen, die mithilfe verschiedener Technologien ...
  • ... über den Zustand des Inhalts informieren. (Quelle: www.yankodesign.com)

Ein Joghurt, dessen Deckel dank der richtigen Falttechnik zum Löffel für unterwegs wird. Fleisch- und Milchverpackungen, die mit zunehmender Färbung anzeigen, dass sich ihr Inhalt dem Ablaufdatum nähert. Mit diesen und weiteren cleveren Ideen leisten manche Verpackungen etwas mehr, als ihren Inhalt bloß vor den Einflüssen von Licht, Feuchtigkeit oder Luft zu schützen.

Es liegt einerseits im Interesse von uns Käufern, wenn Verpackungen noch einen weiteren Nutzen haben. Immerhin zahlen wir dafür und profitieren so von einem zusätzlichen Service. Andererseits ist es auch im Sinn der Hersteller, wenn ihre Produkte dadurch für uns Käufer interessanter werden.

Was sind Eure Ideen? Welchen zusätzlichen Nutzen könnten Verpackungen noch haben?

19 Kommentare

timepassenger • 07.07.17 - 17:48 Uhr

Das mit der Milchverpackung find ich klasse... für jemanden, der keinen Geruchs/Geschmackssinn mehr hat...

Das mit dem Löffel? Nett. Ich hab einen in meiner Tasche - für den kleinen Hunger 😉

Problematisch sehe ich die Entwicklung, dass die Verpackung MEHR kosten soll als das Lebensmittel!! Das sollte anders gehen.

In solch einem Fall verzichte ich darauf... denn ich stufe ein gutes Lebensmittel immer hochwertiger als seine Verpackung ein...

Grummelbea • 08.07.17 - 19:23 Uhr

Das mit dem Löffel ist ganz nett aber nicht unbedingt nötig, viel interessanter ist die Anzeige der Verderblichkeit dadurch kann auf ein Haltbarkeitsdatum verzichtet werden und Sachen die noch gut sind werden nicht entsorgt.

testerin81 • 09.07.17 - 06:39 Uhr

Die Ideen sind an sich nicht schlecht.
Jedoch würde ich einen Deckel "umgebaut" zum Löffel nicht einfach so verwenden. Denn wer weiß durch wie viele Hände die Joghurtverpackung schon ging. Ist für mich nicht hygienisch.

Ich esse auch noch Lebensmittel die über dem Haltbarkeitsdatum sind. Das jeweilige Lebensmittel wird einem Geruchs- und Geschmackstest "unterzogen" und dann wird entschieden.
Wenn das Etikett anzeigen würde, ob das Lebensmittel noch geniessbar

testerin81 • 09.07.17 - 06:44 Uhr

wäre oder nicht und nicht ob das MDH abläuft oder nicht, dann finde ich das gut.

Doch da diese Erneuerungen mehr als das Lebensmittel kosten soll ist es im Moment für mich noch uninteressant.

venetahase • 09.07.17 - 14:52 Uhr

Also einen Löffel aus dem Deckel falten sehe ich auch problematisch wie testerin81 aus hygienischen Gründen nicht gut.

Dass das Etikett sich verfärbt wenn das MHD bei Fleisch abläuft finde ich gut. Aber wird dann nicht vielleicht wieder angefangen das Fleisch umzupacken 🤔solche Skandale gab es ja schon.

Bei der Milchpackung finde ich super.

Haranschi • 09.07.17 - 16:40 Uhr

Den "Löffel" finde ich auch unhygienisch und verleitet zudem dazu den Joghurt öfter mit zu nehmen, was dem Müllberg eher zuträglich sein dürfte (analog zum Kaffee to go).
Das Etikett für den Frischezustand von Fleisch hingegen, fand ich auf den ersten Blick zwar recht sinnvoll! Allerdings schmälert das bestimmt die Bereitschaft von potentiellen Käufern, verbilligten MHD-Produkten noch eine Chance zu geben, wenn die Verfärbung des Etiketts eventuell (vermeintliches) Gammelfleisch zu signalisieren scheint, obwohl es eigentlich noch genießbar wäre.

SallyLilli • 09.07.17 - 18:54 Uhr

Den Deckel zu einen Löffel umzubauen finde ich gut. Doch da ich nicht weiß durch wie viele Hände die Verpackung ging und wo das Produkt gelagert ist, wäre das nichts für mich.

Pablito • 10.07.17 - 08:54 Uhr

@all: Teurer als der Inhalt ist das Drumherum auch ohnehin schon oft - auch ohne praktischen Nutzen: Denken wir mal an aufwendiges Design oder bestimmte Materialien, die uns nahelegen wollen, auch der Inhalt sei hochwertig. Dann doch lieber einen praktischen Nutzen als schickes Design mitkaufen, oder?

Rodriguez • 10.07.17 - 15:55 Uhr

Die Ideen sind sicherlich nicht schlecht aber es sollte leicht zum händeln sein und das klein gedruckte sollte besser leserlich sein

konni57 • 12.07.17 - 09:05 Uhr

Ich würde aus hygienischen Gründen den Löffel nicht benutzen.
Die Verpackung ist bevor sie verkauft wird schon durch so viele Hände gegangen. Das sich das Etikett verfärbt, wenn das Haltbarkeitsdatum, beim Fleischeinkauf oder bei der Milch heran ist finde ich super.

trndjodler • 13.07.17 - 11:49 Uhr

Meiner Meinung nach ist eine aufgepeppte Verpackug schön und gut, aber ist es nicht sinnvoller eher weniger Plastik und dafür besser recycelbare Materialien zu verwenden? Ich finde das Augenmerk sollte eher darauf gelegt werden.

Windhexe • 13.07.17 - 13:24 Uhr

Wenn schon Verpackungen mehr wert sein sollte als der Inhalt, dann doch lieber eine Verpackung die mehrmals genutzt werden kann vom Käufer. Aus hygienischen Gründen würde ich den Löffel auch nicht benutzen. Für solche Situationen habe ich immer einen Löffel dabei. Etikettenverfärbungen sind so lange der Hinschauer wie es neu ist. später schauen die meistens eh aufs Datum.

RfH4668 • 14.07.17 - 09:11 Uhr

Ich esse Lebensmittel auch über dem Ablaufdatum, da in den meisten Fällen diese noch genießbar und nicht wirklich verdorben sind. Daher lege ich auich nicht so wert die Verpackung zur Verkostung zu nutzen.

melaniee • 14.07.17 - 15:10 Uhr

Die Ideen sind nicht schlecht.
Aber wer weiß durch wie viele Hände die Joghurtverpackung schon ging und der Deckel mit allem im Kontakt kam. Ist für mich nicht sehr hygienisch da er ja ungewaschen den Mund berührt..

FranWa • 14.07.17 - 22:43 Uhr

Es sollte meiner Meinung nach mehr in die Richtung UNVERPACKT gehen. Da haben wir bzw.hat die Menschheit mehr davon.

Ruinenmietz • 15.07.17 - 20:33 Uhr

Wir verwenden die Kartons oft weiter, als stabilen Briefumschlag, wenn wir eine Warensendung verschicken müssen. Verschlossen wird der Karton mit Briefklammern und der Adressaufkleber ist ein einfarbiges Blatt Papier (meistens die Rückseite von Werbepost).

Pablito • 17.07.17 - 12:14 Uhr

@Ruinenmietz: Eine sehr gute Idee für die Weiterverwendung! Inzwischen gibt es schon viele professionelle Händler, die Kartons mehrfach verwenden - solange sie halten, kann man sie auch öfter dafür verwenden :package:

Buwuve • 19.07.17 - 20:14 Uhr

Verpackungen, die einen Mehrwert bieten, ohne großartige Kosten zu generieren, finde ich sehr gut. Jedoch würde mich beim Fleisch und der Milch Packung interessieren, wonach sich die Verpackung verändert. Ist das einfach ein festgelegter Zeitwert - z.B. bei der Milch: Nach 5 Tagen ist der gelbe Bereich immer gleich hoch, egal ob sie jetzt in voller Hitze im Auto auf der Hutablage lag (und da vermutlich schon am 2. Tag nicht mehr genießbar ist) oder gut gekühlt im Kühlschrank.
Wenn da irgend etwas in der Verpackung wäre, was z.B. den ph Wert misst und man sicherlich im Labor testen kann, ab welchem ph Wert Milch als "sauer" gilt.

Gute Beispiele sind z.B. die widere verschließbaren Verpackungen bei Wurst, Käse oder auch Milka hat so was bei deren Tafeln (auch wenn ich die Schokolade von denen nicht so toll finde) oder die Dosierkappen bei Waschmittel.

Den Löffel finde ich eher unpraktisch: Ich lecke den Joghurt dann jedes Mal vom Deckel ab (ist sicherlich ein seltsames Gefühl, wegen der Hygiene hätte ich da nicht so großartige Bedenken - jeder sollte mal überlegen, was er als Kind so gegessen hat (mal an der Seife geleckt, Bonbons sind runtergefallen und trotzdem stopft man die wieder in den Mund oder sollte mal schauen, was kleine Kinder alles ablecken).

Pablito • 20.07.17 - 13:36 Uhr

@Buwuve: Danke für die Ergänzung zum Thema Hygiene und die tollen Beispiele! Die Dosierkappen hatte ich gar nicht mehr bedacht - so selbstverständlich sind sie schon :smile:

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