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Unser Mann in den USA: trnd-Partner s4m57

Das haben wir nicht gedacht, dass wir so schnell expandieren. Unser Büro in den USA ist schon fast eröffnet:-) trnd-Partner s4m57 ist seit August für ein Highschool Year in den USA. In dieser Zeit ist er in geheimer Mission für trnd unterwegs um die neusten trnds zu sichten und uns davon zu berichten bevor sie über den großen Teich schwappen.

USA

Kaum angekommen hat er uns auch schon über die ersten trnds die ihm aufgefallen sind berichtet :

"Also ich bin heile in Amerika angekommen und habe ein wenig Ausschau nach Trendy-Sachen gehalten. Was mir aufgefallen ist, ist das sehr sehr viele Leute hier Shirts mit Grafik-Aufdrucken tragen. Die kann man hier auch wirklich in jeden Shop kaufen! Hier und hier ein paar Beispiele.

Dann noch diese Armbaender, wie die Stand Up - Speak Up Baender von Nike oder die Livestrong Armbänder und und und... die gibts hier von jeder Schule, jeder Football und Baseball Manschaft!

Ja...das wars eigentlich erstmal von mir! Ich habe hier noch bis zum 1. Sept. Ferien...deswegen habe ich auch noch nicht sooo viele Leute gesehen! (:

Bis dann

s4m57 (aktuell in Rochester, MN)"

Du bist in nächster Zeit auch im Ausland unterwegs und möchtest von den dortigen trnds und Neuheiten berichten? Gerne, schreib einfach eine Mail an bigT@trnd.com.

Interview mit Russell Buckley (MobHappy)

Liebe TRND-Blog-Leser, heute ist "Tag der Formate". Eben das Panorama vorgestellt, nun folgen die Interviews. Wir wollen mit Vor- und Querdenkern aus allen möglichen Bereichen, immer aber in Relevanz zu TRND reden um neue Einsichten in aktuelle Entwicklungen oder einfach nur Inspiration zu erhalten.

Die Interviews werden teilweise im Rahmen einer Zusammenarbeit mit PSFK aus New York durchgeführt, einer der grossen Trend-Blogs. An dieser Stelle wird es also auch exklusiv für Deutschland von PSFK geführte Interviews geben. Dran bleiben!

Ich habe mit Russell Buckley zu den Entwicklungen im Mobilfunkbereich gesprochen, mit Schwerpunkt auf den Vergleich zwischen den USA und Europa. Dieses Interview gibt's im englischen Original auch bei PSFK / IF zu sehen.

Russell Bw

Russell ist ein führender Kommentator und Fachmann in Sachen Mobilfunk, Mobile Marketing und Location Based Services (LBS). Er betreibt den anerkannten Blog MobHappy zusammen mit seinem Co-Autor Carlo Longino. MobHappy folgt dem Anspruch, top-Kommentare zu den Entwicklungen in der Mobilfunkindustrie zu liefern.

Erzähle uns von Dir und Deinem Blog

Ich habe ursprünglich das Mobile Technology Weblog betrieben (Teil von Creative Weblogging), welches fast 100.000 Leser im Monat erreichte. Juli diesen Jahres entschied ich, etwas Neues auszuprobieren und habe MobHappy aufgesetzt. Zufällig war [Mitblogger] Carlo Longino gerade auf Geschäftsreise in München, wo ich lebe, und wir haben uns auf ein oder zwei Bierchen getroffen. Carlo war managing editor von The Feature, ein weithin anerkanntes Blog über Mobilfunk, welches von Nokia gesponsert wurde. Wir waren vorher schon lange über E-Mail in Kontakt und amüsierten uns darüber, dass der eine öfters die Idee des anderen “klaute”. Wir wussten also, dass wir auf gleicher Wellenlänge sind.

Dann entschied Nokia The Feature zu schliessen und Carlo suchte ebenfalls nach etwas Neuem, wir kamen also recht überraschend und schnell zusammen. Einer der entscheidenen Vorteile von Blogging ist, dass man sehr schnell etwas bewegen kann. Wir trafen uns am Samstag und das Blog war schon am Montag live, auch wenn in einem bescheidenen Design. Carlo hat das gottseidank seitdem behoben. Bei MobHappy haben wir den Anspruch, mithin das Beste an Schrift- und Gedankengut bezüglich Mobilfunk und dem mobilen Internet anzubieten. Wir haben keine Angst davor, kontrovers zu sein und uns ehrlich auszusprechen wenn wir der Meinung sind, etwas sei besonders wichtig.

Bis Dato sieht’s nicht schlecht aus. Unser Traffic steigt an und viele Sites verlinken zu uns, was natürlich schön ist, da dies aufzeigt wie sehr andere unsere Arbeit schätzen. Was die Zukunft angeht, sind wir ziemlich offen. Ich kann mir gut vorstellen, weitere Top-Autoren mit an Bord zu nehmen.

Wie sieht’s mit der Arbeit aus? Gibt es Synergien zwischen Bloggen und der Arbeit? Wie Du weisst bin ich vor gut einem Jahr aus Familiengründen von England nach Deutschland gezogen. Meine Frau ist deutsch, wir wollen, dass unsere Kinder die Sprache lernen, was in London nie möglich gewesen ware. Der Umzug fiel dann mit dem Bloggen zusammen.

Ich wollte in Deutschland einen Sabbatical [berufliche Auszeit] nehmen, da ich wusste es würde schwer werden ohne Sprachkenntnisse wie in England freiberuflich als Berater zu arbeiten. Ich habe also meinen Blog auch dazu benutzt, mein fachliches Profil und meinen Ruf sowohl in den USA als auch hier zu festigen. Ferner konnte ich mich so dazu bringen, intensiver über die Mobilfunkindustrie nachzudenken: was geschieht, wo geht’s hin und wo sind die Chancen?

Ich bin nun bereit, wieder umzuziehen und eher als aktiver Teilnehmer denn als Kommentator wieder am Geschehen teilzunehmen. Ich gedenke jedoch, das Blog weiterzuführen. Ich rede mit einer Menge an Leuten in den USA, da ich glaube, dass dort die meiste “Action” stattfindet und die meisten Investitionen getätigt werden. Der Mangel an Investitionskapital hat Europa nun schon eine Weile gebremst und ich glaube, dass die USA uns schon bald überholen werden.

Also ja, das Bloggen hat mir sehr geholfen, auch durch die Beratungsjobs die ich auf diesem Wege auch in Deutschland bekommen konnte.

Du erwähnst, dass die USA sich im Rückstand zu Europa befinden. Wie? Die “Handykultur” hat sich in den USA viel später etabliert und befindet sich jetzt dort, wo fortschrittliche Länder wie Großbritannien und Deutschland vor zwei oder drei Jahren waren.

Um ein Beispiel zu nennen, SMS ist bei Weitem nicht so present. Die Gesamtanzahl der gesendeten Nachrichten ist inzwischen mehr als in England, aber die Nutzung pro Person ist wesentlich geringer.

Für einen britischen Teenager ist das Handy der Lebensmittelpunkt. Ohne können sie nicht ihre [Liebes-]Beziehungen pflegen oder ausgehen. Ich übertreibe nicht. Die Höchststrafe - damals “ab ins Zimmer” – ist heute das Kassieren des Handys. Das ist wesentlich effizienter.

Die USA haben noch nicht diese Massenmarkt-Abhängigkeit erreicht, werden es aber tun.

Was sind in den USA die größten Chancen für Teilnehmer im Mobilfunkmarkt, also Telcos [Mobilfunkunternehmen], Handyhersteller und Werber? Das ist eine umfassende Frage!

Das Wichtigste, was Handyhersteller und Telcos lernen müssen ist, dass die Geräte “out of the box” funktionieren müssen. In anderen Worten, wenn man das Handy zum ersten Mal einschaltet funktioniert es einfach, inklusive aller notwendigen Einstellungen für WAP, MMC usw. Zu oft müssen die Einstellungen geändert werden und die Nutzer können all die neuen verfügbaren Angebote nicht wahrnehmen. Zum anderen müssen die Betreiber darauf achten, dass die neuen Angebote wie MMS und Push2 Talk einwandfrei über die Netzwerke hinweg funktionieren. Es muss sicher gestellt werden, dass meine Nachricht auch ankommt. Kompatibilität ist also ein grosses Thema.

Die Hersteller müssen auch für eine bessere Usability [Benutzerfreundlichkeit] der Geräte sorgen. Diese sind meiner Meinung nach noch zu primitiv für die verfügbaren Anwendungen die die Geräte heutzutage anbieten.

Betreiber könnten auch damit anfangen, mit Hinblick auf den abgesetzten Content weniger raffgierig zu sein. O2 hat gerade angekündigt, dass Contentanbieter 86% der Einnahmen behalten können: Dies ist ein riesiger Schritt für die gesamte Industrie falls dieses Modell sich durchsetzt.

Für Werber werden Handys zum wichtigsten Marketingkanal der Zukunft, der innerhalb der nächsten 10, vielleicht fünf Jahren das Fernsehen überholen wird. Dies gesagt, niemand macht es ganz richtig heute. Der Fokus liegt darauf, die Leute zuzuspammen oder Fernseh- und Web-Formate auf das Handy zu übertragen. Marketiers müssen, um erfolgreich zu sein, wesentlich kreativer werden und das Handy nicht mehr als kleinen Fernseher oder als Computerbildschirm betrachten. Das ist wie in den fünfziger Jahren, als Schauspieler beim Vorlesen der Werbung einfach abgefilmt wurden. Mobilfunk ist ein neues Medium und sollte als solches behandelt werden.

Glaubst Du, dass die USA Europa einholen werden, besonders da UMTS hier nicht so richtig durchstarten will? Naja, ich würde 3G auf gar keinen Fall abschreiben. Ich denke, der Hauptgrund für die mangelnde Akzeptanz ist darauf zurückzuführen, dass Netzbetreiber uns noch die Begründung dafür schuldig bleiben warum wir es eigentlich brauchen. Stattdessen konzentrieren sie sich auf [dumme] Angebote wie Videotelefonie. Davon abgesehen, ob Kunden dies wünschen oder nicht, ist es blanker Wahnsinn sich auf die eigene Achillesferse zu konzentrieren: wen willst Du denn anrufen? Niemand hat gleich zur Einführung die passende Gegenstelle.

So hat in Großbritannien [Netzbetreiber] “3” die Preise für Telefonie drastisch gesenkt und damit viele Kunden angelockt; diese fangen nun langsam an die verfügbaren Angebote zu entdecken.

Aber ich denke schon, dass die USA Europa überholen werden, allein wegen des Geldes. Kapital für neue und innovative Initiativen in Europa ist fast unmöglich aufzutreiben, auf jeden Fall für Start-Ups ohne Einkommen. Deshalb gibt es hier nur wenig Innovation. Glaube mir, Innovation entsteht in den Start-ups, nicht bei den multinationalen Netzbetreibern.

Ich habe dafür plädiert, dass die Betreiber einen kleinen Anteil ihrer riesigen Marketingausgaben für die Finanzierung kleiner, unabhängiger Entwickler und Entrepreneure aufwenden. Leider bin ich derzeit ziemlich alleine auf weiter Flur mit meiner Meinung!

Im Gegensatz kommt in den USA nun verstärkt Geld aus der VC [Venture Capital]-Ecke. Zuerst im Gaming, inzwischen aber in fast jedem Bereich. Dies ist sicherlich einer der Günde, warum ich mich für die USA interessiere.

Ein weiterer Vorteil ist die sog. “Directive 911”, die Betreiber dazu zwingt, Handys im Notfall lokalisieren zu können. Somit ist eine Basis für die Verfügbarkeit allgemeiner LBS [Location Based Services] gegeben. Bislang haben die meisten Angebote versagt, da sie zu technologieorientiert waren (“weil wir es können”). Besser ware, man hört auf die Wünsche der Verbraucher und versteht die neuen Paradigmen, die durch LBS möglich werden.

Dies bedeutet, LBS werden zuerst in den USA entstehen, und Europa fällt auf den gewohnten zweiten oder dritten Rang zurück. Es ist schade, aber es ist nun mal so.

Time to go West!

Unterscheiden sich Verhaltensmuster innerhalb der Kundengruppen? Ja, ganz klar. Eines der interessanten Themen in den nächsten Jahren wird das Verständnis von soziologischen dynamischen Kräften sein sowie die Interaktion über Mobifunk.

Dies wird Betreiber und Content-Ersteller ermöglichen, wesentlich genauer die Bedürfnisse der einzelnen Nutzer befriedigen zu können. Zum Beispiel nutzt eine 45-Jährige Marketing-Führungskraft das Handy ganz anders als ihre 14-Jährige Tochter. Ein weiteres Beispiel das wir seit einiger Zeit kennen ist, dass einige Kunden für Marken besonders wichtig sind da sie diese an Freunde und Kollegen weiterempfehlen [TRND, halt]. Diese Kunden heissen – je nach Guru - “Innovators”, “Alpha Users”, “Sneezers” oder “Mavens”. Wenn Du also Dein Marketing auf diese Leute fokussierst ist das wesentlich effizienter, vorausgesetzt Du hast sie so überzeugt, dass sie losmarschieren und Deine Produkte in ihrem Umfeld vertreiben. Das ist die Theorie, aber in der Praxis ist es sehr schwer diese Leute zu identifizieren [Genau das tut TRND aber mit Erfolg]

Was, glaubst Du, machen Marketiers falsch? Mobile Marketing heute ist viel zu Technologie-getrieben, und dazu von Leuten ausserhalb der Marketingindustrie. Das sieht man an vorhersehbaren und langweiligen Kampagnen a la “Text and Win”. Leute senden einen SMS-Coupon ein und erfahren sofort ob sie gewonnen haben oder nicht.

Weil Marken wie Coke “Text and Win” nutzen wird allgemein davon ausgegangen, dass dies ein gutes Format ist. Das ist es aber nicht. Früher schickte man per Post einen Teilnahmeschein ein und wurde nur daran erinnert, wenn man etwas gewonnen hatte. Heute kommt in 99% der Fälle eine Sofort-Absage. Das ist eher “Text and Lose”. Die Message lautet eher wie: “Warum überhaupt die Mühe machen, Du Idiot?”. Der Gesamteffekt ist eher negativ und bindet den Konsumenten überhaupt nicht ein.

Was wir bislang [eher] nicht gesehen haben sind kreative Kampagnen von Mainstream-Agenturen, die vielmehr marketing- als technologiegetrieben sind. Das Problem ist, dass kreative Köpfe sich zu wenig mit der Technologie auskennen. Die Priorität der Agenturen sollte sein, Leute anzuheuern die beide Seiten kennen. Oder diese Leute entsprechend auszubilden. Wenn dies eingetreten ist sollten wir anfangen, wahrlich interessante Kampagnen zu sehen die auch die Vorteile dieses Mediums nutzen.

Ein Wort zu BlueCasting? Es gibt einen ganz klaren Unterschied zwischen Spam und Opt-in. Was mir an BlueCasting nicht gefällt [Werbung über die Bluetooth-Funktion eines Handys] ist die Tatsache, dass es unerwünschte Nachrichten versendet. Auch wenn der Nutzer nachträglich Opt-in erlaubt, ist es vergleichbar mit dem Versand einer E-Mail um die Erlaubis einzuholen, weitere E-Mails zu versenden. Das ist grundverkehrt. Schau Dir zum Beispiel Coldplay’s BlueCasting-Kampagne an, bei der eine Response-Rate von 15% erreicht wurde. Umgekehrt bedeutet dies, dass 85% – abzüglich derer, die gar nicht gemerkt haben, dass sie erreicht wurden – vermutlich die Nachricht als Invasion ihrer Privatsphäre gewertet haben, Spam also. BlueCasting sollte heutzutage einen anderen Kanal für Opt-in nutzen, zum Beispiel SMS, welche User von sich aus schicken können.

Als ich für ZagMe* arbeitete haben 85.000 Leute per Opt-in die Zustellung von örtlichen Marketing-Nachrichten per SMS zugestimmt. Die Reaktivierungsrate fiel ab, wir glauben weil die Menschen vergessen haben wie das geht, nicht weil sie nicht mehr wollten. Einige Kunden waren für unsere Angebote so begeistert, dass sie uns sogar bei lokalen Radiostationen Lieder widmeten. Potenzial ist also definitv vorhanden.

Ich habe keinen Zweifel, dass wir locale Opt-in-Kampagnen sehen werden aber BlueSpamming ist nicht der richtige Weg. Best Practice Mobile Marketing benötigt Opt-in-Kampagnen ohne Spam.

*ZagMe war ein Marketingexperiment, welches im Jahr 2000/2001in Einkaufszentren durchgeführt wurde. Kunden konnten sich anmelden und bekamen beim Einkaufen Werbebotschaften zugespielt. Wir konnten 85.000 Kunden gewinnen und führten 1.500 Marketingkampagnen für 150 Kunden durch, unter Anderem Burger King, Reebok und The Body Shop.

Wenn jemand dazu mehr erfahren möchte, einfach eine Mail an mich (russell at mobhappy dot com) und ich schicke gerne meinen kostenlosen white paper zu.

Panorama am Mittwoch

Hier nun das erste TRND-Panorama, eine Zusammenstellung TRND-relevanter Themen aus der Blogosphäre. Here we go:

Creating Passionate Users empfiehlt Marketingleuten von heute und gestern, sich einen Strick um den Hals zu legen. Das Marketing durchwandert einen Paradigmenwechsel. Was die Zukunft bringt, kann man dort nachlesen. Vielleicht merken Unternehmen auch endlich, dass ihre Kunden und die Marketingabteilung eigentlich das eine und gleiche sind. Joi Ito weist uns auf einen Werbespot in Japan hin, in dem Zuhörer aufgefordert werden eine URL aufzusuchen und dort Kommentare (!) und Trackbacks (!!) zu hinterlassen (!!!). Dass Blogging mitunter auch mit Sweatshops (also asiatischer Kinderarbeit) gleichzusetzen ist, kann man bei Blogebrity nachlesen. Weblogs Inc. zahlt seinen Autoren ganze $500 pro Monat bei einem Output von mindestens 125 Artikel. $4 pro Artikel sind zwar $4 mehr als die meisten Blogger bekommen, aber trotzdem...

Das Konzept von Vino100 [influxinsights] finden wir gut: weg vom Snobismus, Konzeptläden mit 100 Weinen unter $25. Leicht verständlich, leicht zugänglich. Ich würde den Leuten auch vorschlagen, Weinflaschen als Blumenvasen zu verkaufen. Passt thematisch ganz gut.

Wer meint, Fast Food bestünde aus Hamburger und Pommes, sei eines besseren belehrt: Porridge kommt! Die Affinität für gequollene Haferflocken mag auf der Insel etwas höher liegen, aber vielleicht schauen wir uns das Ganze nochmal an wenn der Winter kommt.

Mein Vorschlag zur Aufnahme in die Top-TRNDS ist dieser geniale Messerblock. Messerblöcke werten meiner Meinung nach eine Küche erheblich ab. Jetzt nicht mehr.

Was für ein Handy-Typ bist Du?

Motorola hat sieben Typen von Handynutzern ausgemacht und diese Profile mit Vogelarten gleichgesetzt. Bei Guardian Online neun einfache Fragen beantworten und das gefiederte Ego herausfinden.

Pigeon

Ich bin mit schlappen 24 Punkten eine Taube:

Du hast ein Handy weil Dein Arbeitgeber eines verpasst hat oder weil Du Angst davor hast, in einer Lawine gefangen zu sein ohne die Aussenwelt kontaktieren zu können. Du bist immer mehr von Deinem Gerät abhängig um Dein Leben zu organisieren, bist aber nicht in der Lage Klingeltöne, herunterzuladen.Hmmm....kein Kommentar. Und was seid ihr?

[Textually, ein Pfau]

Surftipp: Streetsy

Streetsy ist ein "Daily Streetart Photography" Blog mit Unmengen an Motiven aus dem urbanen Umfeld in New York.

Streetsy

Die Bilder sind nicht nur eine Inspirationsquelle, sondern können auch frei und nach Lust und Laune genutzt werden. Viel Spass beim Absurfen.

Ich hatte vor einiger Zeit mit Urbandetail etwas ähnliches laufen, aber das ist schon lange her :)

Internet Celeb

Nach Dog Poop Girl, Midget Porn Man und New York Subway Flasher Man nun die neueste Internet-Celebrity: Der Mann, der ein Handy stahl, sein Leben damit fotografierte und die Bilder ins Netz stellte.

Hotphone

Da staunte John Clennan, 23, aus New York nicht schlecht: Kurz zuvor war ihm sein Handy aus dem Auto entwendet worden. Im Gerät selbst ist wenig Speicherplatz, Nutzer können Bilder aber problemlos in den verbundenen online-Account stellen. John kam auf die Idee, in seinem Account nachzusehen, und siehe da: Der Handydieb hatte die Kamera ausiebig genutzt und die Bilder online gestellt, hauptsächlich Poserfotos wie das oben gezeigte.

Die Polizei lachte auch über John's Geschichte, wird aber Yahoo um die Herausgabe der E-Mail-Adresse des Diebes bitten.

[Smart Mobs]

Personal World Map

Roxana Torre ist der Meinung, Karten würden, da zweidimensional, nicht unsere persönliche Sicht der Welt darstellen. Es geht nicht nur darum wieviele Kilometer es von dort, wo man sich gerade befindet nach dort, wo man hin möchte sind. Es geht um viel mehr:

Personal World Map

Die "persönliche Welt" ist auch von anderen Faktoren geprägt, unter Anderem auch von der benötigten Reisezeit und dem zur Verfügung stehenden Reisebudget.

So kann es sein, dass das Guggenheim in New York aus Kostensicht näher ist als das in Bilbao. So weit, so gut?

Personal World Map berücksichtigt Flugdaten, genauer Flugzeit und -kosten. Nutzer können sich ihren Startpunkt auswählen, die zur Verfügung stehende Zeit und das Reisebudget eingeben. Das Ergebnis sind die Orte, die mit diesen Vorgaben erreichbar sind.

Besonders hervorzuheben ist die Isolation Afrikas. Kein anderer Kontinent ist "aufwändiger" zu erreichen. [Informationlab]