Lebensgefühl: Kystvejen (Dänemark)

Wenn jemand von Euch jemals nach Kopenhagen kommt, gibt es jenseits von Design und Jazz ein must see: Kystvejen, die Küstenroute erstreckt sich von Kopenhagen nach Norden Richtung Helsingoer. Sie ist auch der beste Weg, um ins Louisiana zu kommen, eines der schönsten Museen für moderne Kunst.

Kystvejen

Als Däne habe ich natürlich eine besondere Verbindung zu Kystvejen. Doch wer diese Strecke gefahren ist wird zustimmen, dass sie etwas Besonderes ist. Sie gilt als eine der schönsten Küstenstrassen weltweit.

Und wirklich: Es entsteht ein unglaubliches gefühl der Freiheit, auch wegen der Mehrdimensionalität. Die Strasse selbst is breit angelegt. Landeinwärts kleinere Bauten, keine Betonklötze. Nach oben der Himmel, nach aussen das Meer mit Blick auf Schweden. Hier ist alles endlos, hier kann man sich entspannen.

Hier sind auch einige der teuersten Immobilien in Dänemark zu finden, bei der Aussicht kein Wunder. Hier ist auch Arne Jacobsen's Texaco-Kult-Tankstelle zu finden.

Kystvejen2

Gut für die Seele, das.

PS: da hier sicherlich der eine oder andere Designer mitliest: im Foto oben war's gar nicht anders möglich als den Horizont mittig zu platzieren? Die Strasse und der Himmel sind ja von der Aussage gleich gewichtet. Hättet ihr das anders gelöst oder auch so? Nur mal aus Interesse.

Panorama am Donnerstag

Beim WOMMA-Blog nachzulesen: warum "alte" bzw. klassische Medien immer eine gute Ergänzung zu WOM sein werden. Optimales Marketing nutzt neue Mechanismen a la TRND in Verbindung mit alten Medien, hauptsächlich um den eigenen Bekanntheitsgrad zu steigern. Das Internet wird gerne zu Marktforschungszwecken genutzt. Man muss halt dabei nur aufpassen, dass die Resultate auch nicht in die falschen Hände geraten (wie man das richtig macht: TRND fragen). In London sollen Busse mit animierter Werbung (also mit Bildschirmen) versehen werden. Um Autofahrer nicht abzulenken wird jeweils nur die dem Gehsteig zugewandte Seite animiert. Albtraum oder Cool? Was ist wenn in Zukunft alle Plakate animiert sind?

Red Carpet Guy (WMMNA)..Kunst? Leider gibt's hierzu keine Übersetzung. Aber was der Typ da macht ist ziemlich abgefahren :)

Rück-TRND: Prognosen über Radio, Fernsehen, Film bevor diese sich als Medium etablierten. Erfreulicherweise sind einige Visionen nicht eingetreten, so die eines einzigen universellen Orchesters weltweit. George Orwell lässt grüssen. Die Vision von Piraterieprodukten ist bei MP3-Playern nun Wirklichkeit geworden. I want my Sumsang! Aber warum in den sauren Appel (!) beissen wenn's auch limequats gibt - bei uns.

Eines noch - wer die Zukunft mitgestalten möchte, kann es hier tun. Viel Erfolg!

Unser Mann in den USA: trnd-Partner s4m57

Das haben wir nicht gedacht, dass wir so schnell expandieren. Unser Büro in den USA ist schon fast eröffnet:-) trnd-Partner s4m57 ist seit August für ein Highschool Year in den USA. In dieser Zeit ist er in geheimer Mission für trnd unterwegs um die neusten trnds zu sichten und uns davon zu berichten bevor sie über den großen Teich schwappen.

USA

Kaum angekommen hat er uns auch schon über die ersten trnds die ihm aufgefallen sind berichtet :

"Also ich bin heile in Amerika angekommen und habe ein wenig Ausschau nach Trendy-Sachen gehalten. Was mir aufgefallen ist, ist das sehr sehr viele Leute hier Shirts mit Grafik-Aufdrucken tragen. Die kann man hier auch wirklich in jeden Shop kaufen! Hier und hier ein paar Beispiele.

Dann noch diese Armbaender, wie die Stand Up - Speak Up Baender von Nike oder die Livestrong Armbänder und und und... die gibts hier von jeder Schule, jeder Football und Baseball Manschaft!

Ja...das wars eigentlich erstmal von mir! Ich habe hier noch bis zum 1. Sept. Ferien...deswegen habe ich auch noch nicht sooo viele Leute gesehen! (:

Bis dann

s4m57 (aktuell in Rochester, MN)"

Du bist in nächster Zeit auch im Ausland unterwegs und möchtest von den dortigen trnds und Neuheiten berichten? Gerne, schreib einfach eine Mail an bigT@trnd.com.

Interview mit Russell Buckley (MobHappy)

Liebe TRND-Blog-Leser, heute ist "Tag der Formate". Eben das Panorama vorgestellt, nun folgen die Interviews. Wir wollen mit Vor- und Querdenkern aus allen möglichen Bereichen, immer aber in Relevanz zu TRND reden um neue Einsichten in aktuelle Entwicklungen oder einfach nur Inspiration zu erhalten.

Die Interviews werden teilweise im Rahmen einer Zusammenarbeit mit PSFK aus New York durchgeführt, einer der grossen Trend-Blogs. An dieser Stelle wird es also auch exklusiv für Deutschland von PSFK geführte Interviews geben. Dran bleiben!

Ich habe mit Russell Buckley zu den Entwicklungen im Mobilfunkbereich gesprochen, mit Schwerpunkt auf den Vergleich zwischen den USA und Europa. Dieses Interview gibt's im englischen Original auch bei PSFK / IF zu sehen.

Russell Bw

Russell ist ein führender Kommentator und Fachmann in Sachen Mobilfunk, Mobile Marketing und Location Based Services (LBS). Er betreibt den anerkannten Blog MobHappy zusammen mit seinem Co-Autor Carlo Longino. MobHappy folgt dem Anspruch, top-Kommentare zu den Entwicklungen in der Mobilfunkindustrie zu liefern.

Erzähle uns von Dir und Deinem Blog

Ich habe ursprünglich das Mobile Technology Weblog betrieben (Teil von Creative Weblogging), welches fast 100.000 Leser im Monat erreichte. Juli diesen Jahres entschied ich, etwas Neues auszuprobieren und habe MobHappy aufgesetzt. Zufällig war [Mitblogger] Carlo Longino gerade auf Geschäftsreise in München, wo ich lebe, und wir haben uns auf ein oder zwei Bierchen getroffen. Carlo war managing editor von The Feature, ein weithin anerkanntes Blog über Mobilfunk, welches von Nokia gesponsert wurde. Wir waren vorher schon lange über E-Mail in Kontakt und amüsierten uns darüber, dass der eine öfters die Idee des anderen “klaute”. Wir wussten also, dass wir auf gleicher Wellenlänge sind.

Dann entschied Nokia The Feature zu schliessen und Carlo suchte ebenfalls nach etwas Neuem, wir kamen also recht überraschend und schnell zusammen. Einer der entscheidenen Vorteile von Blogging ist, dass man sehr schnell etwas bewegen kann. Wir trafen uns am Samstag und das Blog war schon am Montag live, auch wenn in einem bescheidenen Design. Carlo hat das gottseidank seitdem behoben. Bei MobHappy haben wir den Anspruch, mithin das Beste an Schrift- und Gedankengut bezüglich Mobilfunk und dem mobilen Internet anzubieten. Wir haben keine Angst davor, kontrovers zu sein und uns ehrlich auszusprechen wenn wir der Meinung sind, etwas sei besonders wichtig.

Bis Dato sieht’s nicht schlecht aus. Unser Traffic steigt an und viele Sites verlinken zu uns, was natürlich schön ist, da dies aufzeigt wie sehr andere unsere Arbeit schätzen. Was die Zukunft angeht, sind wir ziemlich offen. Ich kann mir gut vorstellen, weitere Top-Autoren mit an Bord zu nehmen.

Wie sieht’s mit der Arbeit aus? Gibt es Synergien zwischen Bloggen und der Arbeit? Wie Du weisst bin ich vor gut einem Jahr aus Familiengründen von England nach Deutschland gezogen. Meine Frau ist deutsch, wir wollen, dass unsere Kinder die Sprache lernen, was in London nie möglich gewesen ware. Der Umzug fiel dann mit dem Bloggen zusammen.

Ich wollte in Deutschland einen Sabbatical [berufliche Auszeit] nehmen, da ich wusste es würde schwer werden ohne Sprachkenntnisse wie in England freiberuflich als Berater zu arbeiten. Ich habe also meinen Blog auch dazu benutzt, mein fachliches Profil und meinen Ruf sowohl in den USA als auch hier zu festigen. Ferner konnte ich mich so dazu bringen, intensiver über die Mobilfunkindustrie nachzudenken: was geschieht, wo geht’s hin und wo sind die Chancen?

Ich bin nun bereit, wieder umzuziehen und eher als aktiver Teilnehmer denn als Kommentator wieder am Geschehen teilzunehmen. Ich gedenke jedoch, das Blog weiterzuführen. Ich rede mit einer Menge an Leuten in den USA, da ich glaube, dass dort die meiste “Action” stattfindet und die meisten Investitionen getätigt werden. Der Mangel an Investitionskapital hat Europa nun schon eine Weile gebremst und ich glaube, dass die USA uns schon bald überholen werden.

Also ja, das Bloggen hat mir sehr geholfen, auch durch die Beratungsjobs die ich auf diesem Wege auch in Deutschland bekommen konnte.

Du erwähnst, dass die USA sich im Rückstand zu Europa befinden. Wie? Die “Handykultur” hat sich in den USA viel später etabliert und befindet sich jetzt dort, wo fortschrittliche Länder wie Großbritannien und Deutschland vor zwei oder drei Jahren waren.

Um ein Beispiel zu nennen, SMS ist bei Weitem nicht so present. Die Gesamtanzahl der gesendeten Nachrichten ist inzwischen mehr als in England, aber die Nutzung pro Person ist wesentlich geringer.

Für einen britischen Teenager ist das Handy der Lebensmittelpunkt. Ohne können sie nicht ihre [Liebes-]Beziehungen pflegen oder ausgehen. Ich übertreibe nicht. Die Höchststrafe - damals “ab ins Zimmer” – ist heute das Kassieren des Handys. Das ist wesentlich effizienter.

Die USA haben noch nicht diese Massenmarkt-Abhängigkeit erreicht, werden es aber tun.

Was sind in den USA die größten Chancen für Teilnehmer im Mobilfunkmarkt, also Telcos [Mobilfunkunternehmen], Handyhersteller und Werber? Das ist eine umfassende Frage!

Das Wichtigste, was Handyhersteller und Telcos lernen müssen ist, dass die Geräte “out of the box” funktionieren müssen. In anderen Worten, wenn man das Handy zum ersten Mal einschaltet funktioniert es einfach, inklusive aller notwendigen Einstellungen für WAP, MMC usw. Zu oft müssen die Einstellungen geändert werden und die Nutzer können all die neuen verfügbaren Angebote nicht wahrnehmen. Zum anderen müssen die Betreiber darauf achten, dass die neuen Angebote wie MMS und Push2 Talk einwandfrei über die Netzwerke hinweg funktionieren. Es muss sicher gestellt werden, dass meine Nachricht auch ankommt. Kompatibilität ist also ein grosses Thema.

Die Hersteller müssen auch für eine bessere Usability [Benutzerfreundlichkeit] der Geräte sorgen. Diese sind meiner Meinung nach noch zu primitiv für die verfügbaren Anwendungen die die Geräte heutzutage anbieten.

Betreiber könnten auch damit anfangen, mit Hinblick auf den abgesetzten Content weniger raffgierig zu sein. O2 hat gerade angekündigt, dass Contentanbieter 86% der Einnahmen behalten können: Dies ist ein riesiger Schritt für die gesamte Industrie falls dieses Modell sich durchsetzt.

Für Werber werden Handys zum wichtigsten Marketingkanal der Zukunft, der innerhalb der nächsten 10, vielleicht fünf Jahren das Fernsehen überholen wird. Dies gesagt, niemand macht es ganz richtig heute. Der Fokus liegt darauf, die Leute zuzuspammen oder Fernseh- und Web-Formate auf das Handy zu übertragen. Marketiers müssen, um erfolgreich zu sein, wesentlich kreativer werden und das Handy nicht mehr als kleinen Fernseher oder als Computerbildschirm betrachten. Das ist wie in den fünfziger Jahren, als Schauspieler beim Vorlesen der Werbung einfach abgefilmt wurden. Mobilfunk ist ein neues Medium und sollte als solches behandelt werden.

Glaubst Du, dass die USA Europa einholen werden, besonders da UMTS hier nicht so richtig durchstarten will? Naja, ich würde 3G auf gar keinen Fall abschreiben. Ich denke, der Hauptgrund für die mangelnde Akzeptanz ist darauf zurückzuführen, dass Netzbetreiber uns noch die Begründung dafür schuldig bleiben warum wir es eigentlich brauchen. Stattdessen konzentrieren sie sich auf [dumme] Angebote wie Videotelefonie. Davon abgesehen, ob Kunden dies wünschen oder nicht, ist es blanker Wahnsinn sich auf die eigene Achillesferse zu konzentrieren: wen willst Du denn anrufen? Niemand hat gleich zur Einführung die passende Gegenstelle.

So hat in Großbritannien [Netzbetreiber] “3” die Preise für Telefonie drastisch gesenkt und damit viele Kunden angelockt; diese fangen nun langsam an die verfügbaren Angebote zu entdecken.

Aber ich denke schon, dass die USA Europa überholen werden, allein wegen des Geldes. Kapital für neue und innovative Initiativen in Europa ist fast unmöglich aufzutreiben, auf jeden Fall für Start-Ups ohne Einkommen. Deshalb gibt es hier nur wenig Innovation. Glaube mir, Innovation entsteht in den Start-ups, nicht bei den multinationalen Netzbetreibern.

Ich habe dafür plädiert, dass die Betreiber einen kleinen Anteil ihrer riesigen Marketingausgaben für die Finanzierung kleiner, unabhängiger Entwickler und Entrepreneure aufwenden. Leider bin ich derzeit ziemlich alleine auf weiter Flur mit meiner Meinung!

Im Gegensatz kommt in den USA nun verstärkt Geld aus der VC [Venture Capital]-Ecke. Zuerst im Gaming, inzwischen aber in fast jedem Bereich. Dies ist sicherlich einer der Günde, warum ich mich für die USA interessiere.

Ein weiterer Vorteil ist die sog. “Directive 911”, die Betreiber dazu zwingt, Handys im Notfall lokalisieren zu können. Somit ist eine Basis für die Verfügbarkeit allgemeiner LBS [Location Based Services] gegeben. Bislang haben die meisten Angebote versagt, da sie zu technologieorientiert waren (“weil wir es können”). Besser ware, man hört auf die Wünsche der Verbraucher und versteht die neuen Paradigmen, die durch LBS möglich werden.

Dies bedeutet, LBS werden zuerst in den USA entstehen, und Europa fällt auf den gewohnten zweiten oder dritten Rang zurück. Es ist schade, aber es ist nun mal so.

Time to go West!

Unterscheiden sich Verhaltensmuster innerhalb der Kundengruppen? Ja, ganz klar. Eines der interessanten Themen in den nächsten Jahren wird das Verständnis von soziologischen dynamischen Kräften sein sowie die Interaktion über Mobifunk.

Dies wird Betreiber und Content-Ersteller ermöglichen, wesentlich genauer die Bedürfnisse der einzelnen Nutzer befriedigen zu können. Zum Beispiel nutzt eine 45-Jährige Marketing-Führungskraft das Handy ganz anders als ihre 14-Jährige Tochter. Ein weiteres Beispiel das wir seit einiger Zeit kennen ist, dass einige Kunden für Marken besonders wichtig sind da sie diese an Freunde und Kollegen weiterempfehlen [TRND, halt]. Diese Kunden heissen – je nach Guru - “Innovators”, “Alpha Users”, “Sneezers” oder “Mavens”. Wenn Du also Dein Marketing auf diese Leute fokussierst ist das wesentlich effizienter, vorausgesetzt Du hast sie so überzeugt, dass sie losmarschieren und Deine Produkte in ihrem Umfeld vertreiben. Das ist die Theorie, aber in der Praxis ist es sehr schwer diese Leute zu identifizieren [Genau das tut TRND aber mit Erfolg]

Was, glaubst Du, machen Marketiers falsch? Mobile Marketing heute ist viel zu Technologie-getrieben, und dazu von Leuten ausserhalb der Marketingindustrie. Das sieht man an vorhersehbaren und langweiligen Kampagnen a la “Text and Win”. Leute senden einen SMS-Coupon ein und erfahren sofort ob sie gewonnen haben oder nicht.

Weil Marken wie Coke “Text and Win” nutzen wird allgemein davon ausgegangen, dass dies ein gutes Format ist. Das ist es aber nicht. Früher schickte man per Post einen Teilnahmeschein ein und wurde nur daran erinnert, wenn man etwas gewonnen hatte. Heute kommt in 99% der Fälle eine Sofort-Absage. Das ist eher “Text and Lose”. Die Message lautet eher wie: “Warum überhaupt die Mühe machen, Du Idiot?”. Der Gesamteffekt ist eher negativ und bindet den Konsumenten überhaupt nicht ein.

Was wir bislang [eher] nicht gesehen haben sind kreative Kampagnen von Mainstream-Agenturen, die vielmehr marketing- als technologiegetrieben sind. Das Problem ist, dass kreative Köpfe sich zu wenig mit der Technologie auskennen. Die Priorität der Agenturen sollte sein, Leute anzuheuern die beide Seiten kennen. Oder diese Leute entsprechend auszubilden. Wenn dies eingetreten ist sollten wir anfangen, wahrlich interessante Kampagnen zu sehen die auch die Vorteile dieses Mediums nutzen.

Ein Wort zu BlueCasting? Es gibt einen ganz klaren Unterschied zwischen Spam und Opt-in. Was mir an BlueCasting nicht gefällt [Werbung über die Bluetooth-Funktion eines Handys] ist die Tatsache, dass es unerwünschte Nachrichten versendet. Auch wenn der Nutzer nachträglich Opt-in erlaubt, ist es vergleichbar mit dem Versand einer E-Mail um die Erlaubis einzuholen, weitere E-Mails zu versenden. Das ist grundverkehrt. Schau Dir zum Beispiel Coldplay’s BlueCasting-Kampagne an, bei der eine Response-Rate von 15% erreicht wurde. Umgekehrt bedeutet dies, dass 85% – abzüglich derer, die gar nicht gemerkt haben, dass sie erreicht wurden – vermutlich die Nachricht als Invasion ihrer Privatsphäre gewertet haben, Spam also. BlueCasting sollte heutzutage einen anderen Kanal für Opt-in nutzen, zum Beispiel SMS, welche User von sich aus schicken können.

Als ich für ZagMe* arbeitete haben 85.000 Leute per Opt-in die Zustellung von örtlichen Marketing-Nachrichten per SMS zugestimmt. Die Reaktivierungsrate fiel ab, wir glauben weil die Menschen vergessen haben wie das geht, nicht weil sie nicht mehr wollten. Einige Kunden waren für unsere Angebote so begeistert, dass sie uns sogar bei lokalen Radiostationen Lieder widmeten. Potenzial ist also definitv vorhanden.

Ich habe keinen Zweifel, dass wir locale Opt-in-Kampagnen sehen werden aber BlueSpamming ist nicht der richtige Weg. Best Practice Mobile Marketing benötigt Opt-in-Kampagnen ohne Spam.

*ZagMe war ein Marketingexperiment, welches im Jahr 2000/2001in Einkaufszentren durchgeführt wurde. Kunden konnten sich anmelden und bekamen beim Einkaufen Werbebotschaften zugespielt. Wir konnten 85.000 Kunden gewinnen und führten 1.500 Marketingkampagnen für 150 Kunden durch, unter Anderem Burger King, Reebok und The Body Shop.

Wenn jemand dazu mehr erfahren möchte, einfach eine Mail an mich (russell at mobhappy dot com) und ich schicke gerne meinen kostenlosen white paper zu.