Fans drehen Werbevideos für ihre Lieblingsmarke.

Ähnlich wie wir trnd-Partner vertraut die Marke Tesla zum Bekanntmachen ihrer Elektroautos ausschließlich auf persönliche Empfehlungen. Doch auf Wunsch eines Fans experimentiert die Marke jetzt ausnahmsweise mit einem klassischen Werbeformat.

Zum Teil sehr aufwendig produziert: Fan-Videos für Tesla. Zum Teil sehr aufwendig produziert: Fan-Videos für Tesla. (Bildschirmfoto: Video „Tesla - Fireflies“ von Sam O‘Hare auf vimeo)

So viel Begeisterung ist bemerkenswert: Viele Tesla Fans drehen privat inoffizielle Werbefilme für die Marke. Einige davon erregten auch die Aufmerksamkeit einer Fünftklässlerin, die Firmenchef Elon Musk daraufhin einen Brief schrieb. Ihr Vorschlag: Tesla sollte einen Wettbewerb veranstalten, darin die besten, selbstgemachten Werbespots küren und sie schließlich ausstrahlen.

Musk war spontan überzeugt und somit wurde – benannt nach der zehnjährigen Ideengeberin – Project Loveday ins Leben gerufen. Bis in den Mai können Privatpersonen Videos einreichen, die sich mit der Marke beschäftigen sowie ihrem Ziel, nachhaltige Energie zu etablieren. Die besten Werbespots der Fans werden anschließend auf offiziellen Tesla Medienkanälen verbreitet.

Die Schuhe, die Pizza bestellen.

Selbst mit Turnschuhen kann man heutzutage Pizza bestellen: In einer Aktion von Pizza Hut genügt ein Druck auf die Zunge dieser exklusiven Schuhe, schon ist eine Pizza auf dem Weg.

So einfach könnte die Bestellung einer Pizza sein. Ein Druck auf das Pizza Hut-Logo sendet eine Pizza zum Standort der Schuhe (Quelle: twitter.com/pizzahut).

Die Schuhe nutzen GPS und das Internet, um die Pizza genau dorthin zu liefern, wo der Schuhträger gerade ist. Die bisher auf 64 Paar begrenzte Auflage wird im Zuge der umfassenden Kampagne an Personen verteilt, die in den sozialen Medien präsent sind. Ein Paar der handgemachten Schuhe steht dabei besonders im Mittelpunkt: Es ist in einem Werbevideo zu sehen.

Aber auch einige ganz normale Pizza-Fans in den USA bekommen die Chance, ein Paar der exklusiven, handgemachten Schuhe zu gewinnen. So soll die Aktion bei möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen und anschaulich zeigen, wie einfach eine Pizzabestellung heute dank moderner Technologien sein kann.

Werbung, die man riechen kann.

Diese Neuigkeiten sprechen nicht nur Augen und Ohren, sondern auch unsere Nasen an: Mit etwas Technik und eigens kreierten Düften sollen wir uns besser an Werbung erinnern.

Duftmarketing setzt auf neue Reize: Auf der Rückseite von Displays oder Aufstellern ist ein Duftgerät angebracht (Bilder: www.duftmarketing.de). Duftmarketing setzt auf neue Reize: Auf der Rückseite von Displays oder Aufstellern ist ein Duftgerät angebracht (Bilder: www.duftmarketing.de).

Wir trnd-Partner können in unseren Projekten neue Produkte, wie Shampoos oder Parfüms, mit allen Sinnen erleben. Bei einem Prospekt oder Werbeflyer soll nun eine neue Technik die Sinne ansprechen. Denn "Aus den Augen, aus dem Sinn" lautet eine alte Erkenntnis: Generell merken wir uns Dinge besser, wenn wir sie über möglichst viele Sinne wahrnehmen. Die Firma Reima, die auch eigene Düfte für Unternehmen und Produkte entwickelt, hat nun duftende Prospektständer und Verkaufsdisplays vorgestellt.

Die Neuigkeiten können mit einem eigenen Duft befüllt werden und sollen diesen gleichmäßig im Raum verströmen: Wer Prospekte aus dem Ständer nimmt oder sich auf dem Display Werbung ansieht, nimmt gleichzeitig den ausgewählten Duft wahr. Die Inhalte der Werbung und der Duft werden in unserem Gehirn miteinander verknüpft - das nächste Mal, wenn uns der spezielle Duft in die Nase steigt, werden wir vermutlich an die gezeigte Werbung denken.

Markenaktionen zum Valentinstag.

In der Werbung und den Supermarkt-Regalen ist es offensichtlich: Der Valentinstag steht bevor. Einige Marken haben sich witzige Besonderheiten zum Tag der Liebenden ausgedacht – und da geht es vor allem ums Teilen.

  • Ein Becher, zwei Strohhalme bei Burger King. Screenshot: youtube.com/watch?v=hHw1NZwshyo
  • Aus einer Dose Bier werden zwei gefüllte Gläser. Screenshot: youtube.com/watch?v=LDY4X3HwbNU
  • Eine Herzbox samt Gedicht und Hühnchen-Gericht. Quelle: facebook.com/KFCCanada/app/143103275748075
  • Ein romantischer Weichspüler-Bär singt für Liebende. Screenshot: youtube.com/watch?v=IucRL266dbQ
  • Für ausgefallene Paare: Ein Strauß gebratener Bacon. Quelle: baconboxes.com
  • Burger King präsentiert den „Valentins-Becher“: Zwei Strohhalme in einem Deckel.
  • Mit einem besonderen Dosendeckel lassen sich dank der Biermarke Grain Belt ganz romantisch zwei Gläser gleichzeitig aus einer Dose befüllen.
  • Bei Kentucky Fried Chicken in Kanada kann man in einem Gewinnspiel seiner Angebeteten das Essen in einer herzförmigen Box servieren – mit Gedicht im Deckel.
  • Musikalisch wird’s beim amerikanischen Weichspüler-Bären Snuggle Serenades: Der singt z. B. „I’ve Had the Time of My Life“ aus dem Film „Dirty Dancing“, umrahmt von Bildern der Liebenden.
  • Keine bekannte Marke, sorgte aber für Begeisterung in der trnd-Zentrale: Der Strauß aus gebratenem Speck – für außergewöhnlichen Geschmack.

Wie findet Ihr solche Aktionen und besondere Angebote speziell zum Valentinstag?

Werbeanzeigen können auch zuvorkommend sein.

Neue Online-Werbebanner von Ikea fragen höflich nach, ob man sie absichtlich geklickt hat, anstatt Smartphone-Nutzer direkt auf eine andere Internetseite weiterzuleiten.

Ikea Werbebanner fragen, ob man sie wirklich klicken wollte. Dieses Werbebanner fragt nach: Daumen ausgerutscht? Kann passieren. (Bildquelle: www.akestamholst.se)

Beim Surfen mit dem Smartphone kommt es immer wieder vor: Werbebanner werden mit einer unsauberen Wischbewegung des Daumens aus Versehen geklickt und es öffnet sich ein unerwünschtes, neues Fenster. Die Werbeanzeigen von Ikea in Schweden verhindern diesen Ablauf: Wählt man sie an, stellen sie in Frage, ob dies mit Absicht geschah. Sie bieten damit die Chance, die aktuelle Webseite weiterzulesen oder mit einem weiteren Klick gezielt zur beworbenen Unternehmensseite zu surfen.

Das ist nutzerfreundlich und es stellt sich auch ein lustiger Effekt ein: Die Werbebanner scheinen an sich selbst zu zweifeln bzw. daran, dass jemand sie wirklich interessant finden und absichtlich auswählen könnte - und wirken so charmant. Die Anzeigen sind Teil einer Ikea Kampagne, in der die Marke realistische Bedürfnisse und das wahre Leben von Menschen betrachten will. Und zu dem gehört eben auch der unbeabsichtigte Banner-Klick dazu.