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trnd-Duell: Freitag, der 13.

Heute ist Freitag, der 13.! Während er für manche als wahrer Glücksbringer zählt, kann er für andere nicht schnell genug um sein. Statistisch gesehen passiert an solch einem Kalendertag nicht mehr oder weniger als sonst - es hängt eher mit der eigenen Wahrnehmung zusammen. Lasst uns herausfinden, wie das Stimmungsbild in der trnd-Community aussieht:

trnd-Check

Städte mit den Augen eines Radfahrers sehen.

Auf dem Fahrrad nimmt man eine Stadt ganz anders wahr als zum Beispiel vom Auto aus. Darum hat ein Hersteller von Radsport-Kleidung nun ungewöhnliche Werbefilme produzieren lassen, die das für sich nutzen.

Im Video erzählt ein ortskundiger Radfahrer, welche Dinge und Orte er an seiner Stadt Los Angeles besonders mag, wenn er sie auf zwei Rädern erkundet. Er zeigt den Zuschauern seine liebsten Ecken und die schönsten Entdeckungen, die er während verschiedener Radtouren gemacht hat. Dabei beweist er, wie sehr sich ein tieferer Blick unter die Oberfläche lohnt.

Wie alle anderen Videos der Reihe kommt der gesamte Spot dabei fast aus, ohne ein Fahrrad zu zeigen. Neben Los Angeles führen die Videos durch elf weitere Städte rund um den Globus. Die Orte in Amerika, Asien und Europa kann man so aus der Perspektive eines Insiders kennenlernen und wird dabei auf viele versteckte Details aufmerksam gemacht, die sonst vermutlich im Verborgenen geblieben wären.

Welchen Ort würdet Ihr gerne mal durch die Augen eines echten Insiders kennenlernen?

So klingt Currywurst.

Kann man für eine Stadt einen eigenen Soundtrack komponieren? Und wie! Das Berliner Konzerthaus macht's vor und sorgt damit weltweit für Aufmerksamkeit.

Unter dem Motto „Du bist Berlin. Wir sind der Klang.“ vertonte das Konzerthaus Berlin Situationen und Orte, die typisch für die Stadt sind. An erster Stelle steht die Zubereitung von Currywurst mit Pommes - grandios umgesetzt, wie ich finde. Außerdem kann man hören wie Kreuzberg, das Tempelhofer Feld oder eine Fahrt mit einem Trabbi klingen. Insgesamt ist eine 13-teilige Serie kurzer Webvideos entstanden - jeder Clip behandelt ein eigenes Thema.

Deutschlandweit und im Ausland haben die Medien über die außergewöhnliche Marketing-Idee berichtet. Vielleicht hat das Konzerthaus Berlin so auch Leute erreicht, die sich sonst eigentlich nicht für klassische Musik interessieren.

Welche Orte sollten Eurer Meinung nach unbedingt vertont werden?

Reisen an berühmte Drehorte.

Der Start einer neuen Staffel der TV-Serie "Game of Thrones" ist weltweit ein Medienereignis. Die irische Tourismusbehörde nutzt dies, um Reisende auf ihre Insel aufmerksam zu machen.

Ein Wandteppich erzählt die Geschichte von "Game of Thrones" nach - Tourism Ireland. Quelle: http://www.ireland.com/en-in/features/game-of-thrones-tapestry/

Teile der extrem beliebten Serie wurden an Schauplätzen in Irland gedreht. Von deren Fernsehpräsenz erhofft sich das irische Tourismus-Marketing jetzt neue Urlauber. Um auf die Verbindung der Serie zu Irland aufmerksam zu machen, wurde extra ein 77 Meter langer Wandteppich im mittelalterlichen Stil gestickt, der alle bisherigen Serienfolgen in einzelnen Bildern nacherzählt. Er lässt sich sowohl online anschauen und wird als Ausstellungsstück in einem Museum sicherlich zusätzliche Besucher anziehen.

Im Urlaub Drehorte zu besuchen, ist übrigens recht verbreitet: Zahlreiche Blogs im Internet verraten den Weg zu Filmschauplätzen. Und auch viele weitere Länder neben Irland haben Film-Fans als Zielgruppe entdeckt: Neuseeland z. B. lockt mit "Herr der Ringe"-Drehorten Besucher ins Land, Spanien und Italien haben mit langer Filmtradition viele Kulissen zu bieten und in Deutschland lassen sich vor allem in Berlin eine Vielzahl bekannter Orte aus Film und Fernsehen wiederfinden.

An welchen Drehort würdet Ihr gern einmal reisen?

Kleines Mädchen gewinnt Werbepreise und ...

... wird zur Touristenattraktion! Eine Aktion, die für mehr Frauen in Führungspositionen wirbt, ist zum großen Erfolg geworden:

Die Statue "Fearless Girl" steht an der Wall Street in New York. Seit dem 8. März 2017 steht die Bronzestatue "Fearless Girl" in New York. (Quelle: https://www.instagram.com/p/BRcOx58gyK9/; https://www.mccann.com/work/fearless-girl)

Die Statue "Fearless Girl" (zu deutsch: Furchtloses Mädchen) wurde am Internationalen Frauentag an der Wall Street in New York platziert - direkt vor dem bekannten Wahrzeichen Charging Bull, der Stärke und Macht verkörpert. Sie soll symbolisch für die Frauenbewegung sowie die Hoffnungen und den Ehrgeiz jedes Mädchens stehen. Auftraggeber der Skulptur ist eine Vermögensverwaltungsfirma in den USA, die herausfand: Firmen sind erfolgreicher, wenn auch Frauen leitende Positionen haben.

Eine Fachjury fand die Aktion, die weltweit für Aufmerksamkeit gesorgt hat, sehr gelungen. Die Statue gewann vier Preise in verschiedenen Kategorien der Cannes Löwen (eine bekannte Auszeichnung für Kreativität in der Werbebranche) mit der Begründung, dass die Botschaft unabhängig von Sprache, Kultur oder Geographie zu verstehen ist.

Außerdem erfreut sich das Mädchen in der Öffentlichkeit großer Beliebtheit. Deshalb hat der New Yorker Bürgermeister entschieden, dass die Statue nicht wie ursprünglich geplant nur einen Monat, sondern ein ganzes Jahr lang zu sehen sein soll.

Eine Ausstellung, die ihre Besucher heraushebt.

Bei dieser Kunst ist anfassen ausdrücklich erlaubt. Und außerdem auch ausprobieren, damit spielen und Fotos machen.

Das Online-Magazin Refinery29 feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen und lässt die Besucher der New York Fashion-Week mitfeiern. Eine große Ausstellung mit 29 unterschiedlich gestalteten Räumen (passend zum Namen) verbreitet Party-Stimmung. Herabhängende Telefone in rosafarbenem Licht, ein Meer aus Panda-Kissen, Lichtinstallationen, die sich mit Dir bewegen und eine leuchtende Mondlandschaft sind nur einige der 29 Raumkunstwerke, die an eine riesige Fotobox erinnern.

Und genau das sollen sie: zum Bilder Knipsen animieren. Denn laut den Veranstaltern sind die Räume erst perfekt, wenn sie benutzt werden. Damit stellt das Magazin seine potentiellen Leser in den Mittelpunkt. Genau wie in unseren trnd-Projekten können die Besucher anschließend ihre Freude mit all ihren Freunden und Followern im Internet teilen. So macht das Magazin indirekt auch auf sich selbst aufmerksam.

Einheimische machen Touristen zu Island-Profis.

Wer vor einer Reise das Internet nach Tipps befragt, bekommt häufig die Standard-Sightseeing-Liste. Island wollte das besser machen und die Reisenden auch für weniger bekannte Regionen begeistern - mit einer ungewöhnlichen Idee.

Sieben Isländer geben Reisetipps aus erster Hand. Sieben Isländer geben persönliche Reisetipps aus erster Hand und machen Urlauber zu Island-Profis.

Da immer mehr Urlauber nach Island kommen, wählte die Tourismusbehörde sieben Einheimische mit dem Namen Guðmundur oder Guðmunda (einem der beliebtesten isländischen Vornamen) aus, die sich bis Ende 2015 stellvertretend als Experten für ihr Land allen Fragen stellten. Sie bildeten sozusagen eine menschliche Suchmaschine, in der Reiseinteressierte neben allgemeinem Auskünften zu Land, Wetter und Leuten auch echte Insider-Tipps bekamen. Und somit eine ganz individuelle Reiseroute planen konnten. Das daraus entstandende Video verrät einige von Islands Geheimnissen.

Nun zeigt sich: Von der Aktion haben Urlauber und Einheimische gleichermaßen profitiert. Durch die Geheimtipps werden bekannte Touristenregionen entlastet, weniger bekannte Gebiete Islands erhalten mehr Besucher und Reisende können weiterhin genügend und günstige Unterkünfte finden. Übrigens, wer sich besonders gut auf seine Islandreise vorbereiten will, kann zusätzlich die Island Academy absolvieren. Auch über diese pfiffige Idee zur perfekten Reisevorbereitung haben wir natürlich schon berichtet.

Stadtführer, Internet oder Tipps von Einheimischen: Wie plant Ihr Eure Reisen am liebsten?