Emojis liegen voll im Trend.

Seit ihrer Erfindung in den 90er Jahren haben sich Emojis zum echten Trend gemausert - und zwar längst nicht mehr nur online. Wer mit aufmerksamem Blick durch den Tag geht, entdeckt sicherlich eines der gelben Gesichter oder Bilder.

Trend Emojis Emojis liegen 2017 weiter voll im Trend. (Bilder: luftballon-ballonshop.de, mytoys.de/mattel-uno-emoji-5204088.html, lindt.ch, hans-freitag.de/produkte, topp-kreativ.de/emoji/, pinterest.com, Pride&Prejudice: hugendubel.de, hasbro.com)

Ob als Luftballon oder auf Spielkarten, in Keksform oder als Schokotaler, ja sogar als DIY-Sets zum Häkeln bringen Emojis Farbe und wortlose Botschaften in unseren Alltag. Auch einen Buchklassiker gibt es mit in den Text integrierten Bildern. Und bis Ende Januar ließ Spielehersteller Hasbro seine Kunden neue Spielfiguren für das Spiel Monopoly wählen - zur Auswahl standen unter anderem drei Smileys. Immer mehr Marken machen also mit und bieten eine wachsende Auswahl an Produkten mit Emoji-Design an.

Im Juni bringt Unicode (ein Komitee, das die Zeichen festlegt) übrigens 69 neue Emojis heraus, welche dann für den Austausch via SMS und Chat zur Verfügung stehen. Mal sehen, ob diese genauso populär werden wie ihre Vorgänger.

Seid auch Ihr Fans der Kuss- und Lach-Gesichter?

Was uns Markennamen verraten wollen.

Bevor eine Marke auf den Markt kommt, braucht sie einen einzigartigen Namen - damit wir uns an sie erinnern. Hinter einigen stecken dabei richtige Überraschungen oder sogar raffinierte Infos.

Kennt Ihr die Bedeutungen, die hinter diesen Markennamen stecken?

Wer sich ein bisschen mit dem Thema auseinandersetzt merkt schnell, dass Markennamen mit unterschiedlichen Hintergedanken ge- oder erfunden werden. Diese vier Namensarten lassen sich besonders häufig erkennen:

Die informativen Abkürzer.
Diese Namen verraten etwas über das Produkt selbst. So steht Hanuta einfach für Haselnusstafel und die Tamponmarke o.b. steht für ohne Binde.

Die historischen Erzähler.
Orte oder Personen in der Geschichte von Marken bieten diesen Namen die Grundlage. So entstand beispielsweise Haribo aus Name und Herkunft des Süßwarenherstellers Hans Riegel aus Bonn.

Die eingedeutschten Fremden.
Fremde Sprachen bieten Stoff für diese Art Markennamen. Ein Baumarkt ist hierbei sogar ein Doppelbeispiel. Sein Name entstand aus dem englischen Wort "Hobby" und dessen französischer Aussprache (ohne H) - in Lautsprache geschrieben "Obi".

Die cleveren Botschafter.
Auch beliebt: Wortspielereien, die Botschaften transportieren. Beispiel: Die Softgetränkemarke Lemonaid spielt mit den englischen Worten für Limonade und Hilfe (lemonade + aid). Die Marke macht so auf ihre sozialen Projekte aufmerksam.

Kennt Ihr weitere Markennamen samt Hintergrundgeschichte?

Das liegt dieses Jahr farblich im Trend.

Jedes Jahr kürt Pantone die Farbe des Jahres. Das Unternehmen weiß, was angesagt ist, denn sein Farbsystem ist weltweit verbreitet. Der Sieger 2017 heißt …

… Greenery! Der frische gelbgrüne Farbton kommt in Mode und Architektur, bei Produkten oder im Grafikbereich immer mehr zum Einsatz. Laut Pantone ist Greenery „eine lebensbejahende Farbe und Sinnbild für Leidenschaft und Vitalität“ ebenso wie für „Neuanfang und neues Leben“. Sie steht für den wachsenden Wunsch der Menschen, in die Natur einzutauchen.

Für all jene, die sich Kleidung oder Einrichtungsgegenstände in der Trendfarbe zulegen wollen, zeigt Pantone auf 10 Paletten, mit welchen Tönen sich Greenery verbinden lässt.

Taucht das frische Grün auch bei Euch auf und wenn ja, wo?

Das optimale Haus der Schweden.

Wir in der trnd-Community bestimmen immer wieder bei der Gestaltung von Produkten mit. In größerem Rahmen fand so etwas in Schweden statt: Dort wurde ein Haus entworfen, das den Wünschen von Millionen Menschen entspricht.

Auf der Immobilienseite „Hemnet“ tummeln sich monatlich mehr als zwei Millionen Menschen. Sie haben mitbestimmt, wie das ideale Haus der Schweden aussieht. Denn durch ihre Suchanfragen machen sie viele Angaben zu ihrem Traum-Zuhause. Das brachte Hemnet auf die Idee, den Durchschnitt dieser Zahlen zu errechnen und so ein Haus zu finden, das den meisten Schweden gefällt. Zwei Millionen Menschen sind schließlich eine gute Stichprobe bei einer Bevölkerung von knapp 9,6 Millionen.

Heraus kam das „House of Clicks“ (dt.: Haus der Klicks), das Ihr oben in der Fotoschau seht. Die Bezeichnung erinnert an die mehr als 200 Millionen ausgewerteten Klicks, die die Menschen auf der Suche nach ihrem Traumhaus gemacht haben.

Wenn Ihr es aussuchen könntet: Bei welchem Produkt würdet Ihr gerne die Gestaltung mitbestimmen?

Fremde zum Lächeln bringen.

Ein junger Mann verschenkt Schokoladentafeln mit einer Notiz darauf an Fremde - und sorgt damit für Lächeln, gute Laune und vielleicht für den einen oder anderen richtig guten Tag.

Der junge Mustafa drückt Fremden im Vorbeigehen eine Tafel Schokolade in die Hand oder platziert sie unbemerkt in deren Nähe. Finden sie die Tafel, lesen sie den kleinen, gefalteten Zettel mit der simplen Nachricht "Smile. You deserve to be happy." (dt.: "Lächle. Du hast es verdient, froh zu sein."). Die Reaktionen sprechen für sich: reihenweise fröhliche Gesichter.

Mit seinem Video wolle er andere ganz bewusst dazu anregen, auch selbst auf ähnliche Art aktiv zu werden. Das unbezahlbare Gefühl, jemanden zum Lächeln zu bringen oder ihm nur den Tag ein wenig zu versüßen, solle jeder selbst erleben. Nicht umsonst sagt man, dass geteiltes Glück doppeltes Glück ist. Angetan von so viel verbreitetem Glück, wünsche ich mir noch viel mehr solcher Aktionen!