Pate sein für einen Wal.

Wie kann man ein Buch aus der Masse der Neuerscheinungen hervorheben? Der Aufbau Verlag hatte eine schöne Idee, um einen Roman rund um das Meer bekannt zu machen.

Patschaft für einen Wal als Aktion um ein Buch bekannt zu machen. Der Aufbau Verlag bringt ein neues Buch ins Gespräch. (Bildquelle Buch: www.aufbau-verlag.de/index.php/als-das-meer-uns-gehorte.html).

Eine WWF-Patenschaft für einen Wal – die konnte man im Vorfeld der Veröffentlichung von „Als das Meer uns gehörte“ gewinnen. Das passt gut, denn in dem Buch von Barbara J. Zitwer spielt ein Blauwal eine wichtige Rolle. Bis letzte Woche konnte man an der Verlosung der Patenschaft teilnehmen. Der Gewinner soll exklusive Einblicke in den Schutz der Wale bekommen.

Klingt nach einem spannenden Erlebnis und für Gesprächsstoff hat die Aktion sicherlich auch gesorgt - denn einen Wal als "Patenkind" zu haben ist ja schon etwas Besonderes.

Die Schuhe, die Pizza bestellen.

Selbst mit Turnschuhen kann man heutzutage Pizza bestellen: In einer Aktion von Pizza Hut genügt ein Druck auf die Zunge dieser exklusiven Schuhe, schon ist eine Pizza auf dem Weg.

So einfach könnte die Bestellung einer Pizza sein. Ein Druck auf das Pizza Hut-Logo sendet eine Pizza zum Standort der Schuhe (Quelle: twitter.com/pizzahut).

Die Schuhe nutzen GPS und das Internet, um die Pizza genau dorthin zu liefern, wo der Schuhträger gerade ist. Die bisher auf 64 Paar begrenzte Auflage wird im Zuge der umfassenden Kampagne an Personen verteilt, die in den sozialen Medien präsent sind. Ein Paar der handgemachten Schuhe steht dabei besonders im Mittelpunkt: Es ist in einem Werbevideo zu sehen.

Aber auch einige ganz normale Pizza-Fans in den USA bekommen die Chance, ein Paar der exklusiven, handgemachten Schuhe zu gewinnen. So soll die Aktion bei möglichst vielen Menschen ins Gespräch kommen und anschaulich zeigen, wie einfach eine Pizzabestellung heute dank moderner Technologien sein kann.

Burger im Legostein-Design.

Wir trnd-Partner machen ja regelmäßig unsere Lieblingsmarken bekannt. Das passiert auch anderswo. Was sich ein Lego-Fan hat einfallen lassen, und wie er sogar selbst davon profitiert, lest Ihr hier:

Legosteine zum Essen: im Brick Burger Lokal. Der Ladenbesitzer Jergs Correa mit seinen Legostein-Burgern. (Fotos von: www.facebook.com/BrickburgerPH/)

Ein Lokal, in dem Burger-Brötchen die Form von Legosteinen haben, ist wohl einmalig auf der Welt. Verwirklicht hat das ein Mann auf den Philippinen, der mit viel Kreativität seine Liebe zu Lego und seine Leidenschaft zum Essen verbunden hat.

Im "Brick Burger" (dt.: Baustein-Burger) ist neben der Brötchenform auch an der Einrichtung zu sehen, dass da ein wirklicher Lego-Fan am Werk war: Die Wände sind teilweise im Muster der Bausteine gestaltet und echte Legosteine zum Zusammenbauen und Spielen gibt es natürlich auch. Ein Paradies für Lego-Fans, das die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Marke richtet. Und der Besitzer hat ebenso etwas davon: Da Lego weltweit bekannt ist, war natürlich auch sein Laden schnell in aller Munde.

Neuer Produktname, modernes Image.

Manchmal ändern sich Namen von Produkten, auch wenn wir sie schon lange kennen. Für uns ist das dann erstmal ungewohnt, für die Marken hingegen eine Möglichkeit, ihre Produkte besser zu platzieren.

Heißt sie nun dauerhaft "Capri-Sun"? (Foto: www.capri-sun.com)


"Raider" heißt seit 1991 "Twix", aus der "Juniortüte" wurde im April 1999 das "Happy Meal" und die Salzstangen einer bekannten Marke heißen seit Februar 2003 "Saltletts". Aktuellstes Beispiel: Das seit 1969 unter dem gewohnten Namen "Capri-Sonne" verkaufte Fruchtsaftgetränk heißt nun "Capri-Sun".

Was steckt dahinter? Unternehmen versprechen sich einen bestimmten Nutzen, wenn sie ihren Produkten neue Namen verpassen: Vermarktung und Verkauf sind einfacher, wenn die Ware in verschiedenen Ländern den gleichen Namen trägt. Bestimmte Sprachen haben außerdem eine eigene Wirkung - ein englischer Produktname etwa wirkt moderner, ein französischer eleganter.

@all: Sollten Produktnamen eher klar sein oder sprachlich verspielt?

Ein Handy kommt zurück, das Millionen liebten.

Verglichen mit den Smartphones von heute ist es die simpelste Version eines Handys: Das Nokia 3310 konnte für Anrufe und SMS verwendet werden. Es kam erstmals vor 17 Jahren auf den Markt und soll bald zurück sein.

Das Nokia 3310 soll 2017 sein Comeback feiern Foto: Hersteller

Mit der Rückkehr des "unkaputtbaren" Handys, wie das Telefon genannt wurde, macht die Marke zurzeit eine Menge Retro-Fans im Internet glücklich. Neben Telefonieren und SMS-Schreiben bot das Nokia 3310 vor allem eines: Spaß mit einfachen Spielen wie "Snake" und "Space Impact".

Der tatsächliche Grund, warum die Marke den simplen Handy-Klassiker wiederbeleben will, hat kurioser Weise mit seinen smarten Nachkommen zu tun. Ende Februar will Nokia voraussichtlich drei neue Smartphones auf dem "Mobile World Congress" in Barcelona vorstellen und damit den Wiedereinstieg ins mobile Business feiern. So ist der Trubel um ihr altes Lieblingsprodukt auch eine schlaue Marketing-Aktion für die Marke und ihre kommenden Produktneuheiten.

Retro-Handy oder Smartphone - worauf würde Eure Wahl fallen?