Ein Handy kommt zurück, das Millionen liebten.

Verglichen mit den Smartphones von heute ist es die simpelste Version eines Handys: Das Nokia 3310 konnte für Anrufe und SMS verwendet werden. Es kam erstmals vor 17 Jahren auf den Markt und soll bald zurück sein.

Das Nokia 3310 soll 2017 sein Comeback feiern Foto: Hersteller

Mit der Rückkehr des "unkaputtbaren" Handys, wie das Telefon genannt wurde, macht die Marke zurzeit eine Menge Retro-Fans im Internet glücklich. Neben Telefonieren und SMS-Schreiben bot das Nokia 3310 vor allem eines: Spaß mit einfachen Spielen wie "Snake" und "Space Impact".

Der tatsächliche Grund, warum die Marke den simplen Handy-Klassiker wiederbeleben will, hat kurioser Weise mit seinen smarten Nachkommen zu tun. Ende Februar will Nokia voraussichtlich drei neue Smartphones auf dem "Mobile World Congress" in Barcelona vorstellen und damit den Wiedereinstieg ins mobile Business feiern. So ist der Trubel um ihr altes Lieblingsprodukt auch eine schlaue Marketing-Aktion für die Marke und ihre kommenden Produktneuheiten.

Retro-Handy oder Smartphone - worauf würde Eure Wahl fallen?

Ein Kiosk weckt die Reiselust.

Mit innovativer Außenwerbung können Marken viel Aufmerksamkeit erregen - so wie zuletzt die Lufthansa: Mit interaktiven Verkäufern in einem digitalen Kiosk hat sie Passanten in Düsseldorf zum Verreisen ermuntert.

Wer an der Bude vorüberging, wurde auf einem großen Bildschirm von Kioskbesitzern aus New York, Miami, Hongkong oder Tokio angesprochen. Bild und Ton der unterhaltsamen Verkäufer wurden live übertragen, wodurch sie in echten Gesprächen auch für den Austausch von Erfahrungen und Tipps zu ihrem Land zu haben waren. Zudem funktionierte der Kiosk als Warenautomat, über den landestypische Snacks sowie Souvenirs an Mann und Frau gebracht wurden.

Die Live-Gespräche vermittelten den Eindruck, plötzlich in eine der fernen Metropolen versetzt zu sein, und durch die exotischen Waren wurde das Gefühl eines Kurztrips auf einen anderen Kontinent noch verstärkt. Den Passanten konnte der direkte Draht in die Metropolen einen Vorgeschmack auf eine Fernreise vermitteln - und bestimmt auch ihre Reiselust wecken.

Seid Ihr für 2017 schon in Reisestimmung - oder könnte originelle Werbung da noch etwas nachhelfen?

Entspannt bezahlen im Supermarkt.

In vielen Supermärkten geht es sehr effizient an der Kasse zu: Möglichst viele Kunden sollen in möglichst kurzer Zeit abgewickelt werden. Eine Filiale in Schottland hat sich ihre Kunden mal genauer angeschaut - und eine separate Kasse geöffnet.

Entspannt Bezahlen im Supermarkt. Screenshot: bbc.com/news/uk-scotland-north-east-orkney-shetland-38669395

An dieser "Relax"-Kasse läuft alles entspannter ab, denn sie richtet sich speziell an Kundengruppen, denen es sonst zu hektisch zugeht wie ältere Menschen oder auch Mütter mit Kindern. Natürlich kann sich hier auch jeder andere anstellen, der es gern entspannter mag. Zum Verstauen der Einkäufe und Bezahlen der Waren kann man sich dann alle Zeit nehmen, die man braucht.

Die Idee der schottischen Tesco-Filiale entstand zusammen mit dem örtlichen Alzheimer-Verband. Denn gerade Menschen mit einer Einschränkung wie Alzheimer brauchen beim Einkaufen eine entspannte Stimmung und geduldige Mitmenschen. Schön, wenn sich Marken auf die Bedürfnisse ihrer Kunden derart einlassen.

Würdet Ihr Euch so eine Relax-Kasse auch für Euren Supermarkt wünschen?

Bahnhöfe als Bühne.

Dieses Jahr wird bei der Deutschen Bahn musikalisch: Vor zwei Wochen startete eine Aktion, die nun alle zwei Monate junge Musiker in Bahnhöfen auftreten lässt.

Das erste Konzert fand vor zwei Wochen mit der deutschen Singer-Songwriterin Lina Maly statt. Dafür wurde der Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen als Bühne gewählt. Er zählt zu den zehn schönsten Bahnhöfen der Welt und auch die künftigen Akustikkonzerte sollen in besonderen Bahnhöfen stattfinden.

Insgesamt ist die Aktion auf ein Jahr angelegt und läuft in Kooperation mit dem Unternehmen Warner Music, bei dem die auftretenden Künstler unter Vertrag sind. Die Konzerte werden gefilmt und sind anschließend auf der Webseite der Deutschen Bahn sowie auf YouTube zu sehen. So machen gleich zwei Unternehmen mit einer Aktion auf sich aufmerksam: Die Bahn auf ihre besonderen Bauwerke und Warner Music auf seine Musiker.

Welchen Künstler würdet Ihr gerne an einem besonderen Ort erleben?

Übriges Essen eintüten und weitergeben.

Eine brasilianische Guerilla-Aktion rettet Essen vor der Mülltonne und macht es solchen Menschen zugänglich, die es dringend brauchen können.

Mit orangenen Aufklebern werden Menschen, die noch genießbare Lebensmittel eigentlich gerade entsorgen würden, auf diese sinnvolle Möglichkeit aufmerksam gemacht: Anstatt ihr übriges Essen in den Müll zu werfen, können sie dieses einfach seitlich an die Bügel der Container hängen. Auf der Suche nach etwas zu essen müssen Bedürftige so nicht in den Tonnen danach suchen, sondern können es bequem einsammeln.

Die Initiative "Street Plate" oder "Prato de Rua" (frei übersetzt "Straßenteller") der Makers Society bietet auch eine englischsprachige Vorlage für die tollen Aufkleber zum Herunterladen an. So kann jeder die Müllcontainer in seiner Umgebung ohne viel Mühe zu Orten der guten Tat machen.