Diese Weltkarte soll die Erde richtig(er) abbilden.

Manche Produkte scheinen perfekt - sie bieten augenscheinlich keinen Grund, etwas zu ändern. Die uns bekannte Weltkarte ist so ein Produkt. Ein aufmerksamer japanischer Architekt hat jedoch einiges an ihr zu verbessern.

Die AuthaGraph Weltkarte ist genauer als die uns bekannte, alte Abbildung der Erde. Die AuthaGraph Weltkarte ist genauer als die uns bekannte, alte Abbildung der Erde. Quelle: www.authagraph.com

Die Weltkarte, die wir aus Schulbüchern und gängigen Atlanten kennen, stammt vom deutschen Geographen Gerhard Mercator aus dem Jahr 1569. Was zwar bekannt ist, viele aber nicht wissen: Sie ist an einigen Stellen ziemlich ungenau und verzerrt. Dadurch wirken beispielsweise die Antarktis, Skandinavien und Russland riesig. Afrika hingegen wird in der Mitte gestaucht und Amerika franzt an den Enden aus.

Die neue und genauere Karte des Japaners Hajime Narukawa heißt AutaGraph. Sie berücksichtigt die Erdkrümmung und stellt so Größen- und Streckenverhältnisse richtig dar. AutaGraph lässt sich in verschiedene Formen bringen. Sie kann zum Globus gebastelt werden, aber auch zu anderen Körpern, wie zur Pyramide. Der Sinn dahinter: Landmassen und Gewässer so präzise und realitätsgetreu wie möglich abmessen zu können. AutaGraph wurde 2016 mit einem der begehrtesten Designpreise, dem Good Design Award ausgezeichnet und ist bereits seit 2015 in japanischen Schulbüchern zu finden.

Glücksbotschaften an Fremde schicken.

Zum heutigen Weltglückstag rief das selbsternannte "Ministerium für Glück und Wohlbefinden" in einer großen Mitmachaktion dazu auf, Botschafter des Glücks zu werden:

Diese Briefe stiften hoffentlich Glück. Ob gedichtet, gemalt, gebastelt oder gezeichnet - alles, was Glück verbreitet, konnte verschickt werden. (Bild: ministeriumfuerglueck.de)


Unter dem Aktions-Motto #schreibdichglücklich konnten Teilnehmende völlig fremden Personen einen persönlichen Brief schreiben - und auch selbst aufmunternde Post erhalten: Unter den Glücksbotschaftern wurden Adressen ausgetauscht, inspiriert durch Fragen wie "Worauf bist Du stolz?" Briefe verfasst und anschließend verschickt.

Ganze 3.714 Menschen aus 27 Ländern beteiligten sich an der Mitmachaktion, die anlässlich des von den Vereinten Nationen begründeten "Internationalen Tag des Glücks" stattfand. So konnten sie feststellen: Handgeschriebene, persönliche Zeilen zu erhalten, verbindet und kann neue Beziehungen, manchmal sogar Freundschaften, begründen. Auf jeden Fall aber entsteht Freude: Denn jemand anderes hat sich extra Zeit genommen, nur damit man selbst ein paar liebe Worte erhält.

Burger im Legostein-Design.

Wir trnd-Partner machen ja regelmäßig unsere Lieblingsmarken bekannt. Das passiert auch anderswo. Was sich ein Lego-Fan hat einfallen lassen, und wie er sogar selbst davon profitiert, lest Ihr hier:

Legosteine zum Essen: im Brick Burger Lokal. Der Ladenbesitzer Jergs Correa mit seinen Legostein-Burgern. (Fotos von: www.facebook.com/BrickburgerPH/)

Ein Lokal, in dem Burger-Brötchen die Form von Legosteinen haben, ist wohl einmalig auf der Welt. Verwirklicht hat das ein Mann auf den Philippinen, der mit viel Kreativität seine Liebe zu Lego und seine Leidenschaft zum Essen verbunden hat.

Im "Brick Burger" (dt.: Baustein-Burger) ist neben der Brötchenform auch an der Einrichtung zu sehen, dass da ein wirklicher Lego-Fan am Werk war: Die Wände sind teilweise im Muster der Bausteine gestaltet und echte Legosteine zum Zusammenbauen und Spielen gibt es natürlich auch. Ein Paradies für Lego-Fans, das die Aufmerksamkeit voll und ganz auf die Marke richtet. Und der Besitzer hat ebenso etwas davon: Da Lego weltweit bekannt ist, war natürlich auch sein Laden schnell in aller Munde.

Die Welt ein bisschen besser stricken.

Stricken als Hobby macht vielen trnd-Partnern Freude und ist wieder voll im Trend. Am allerbesten finde ich: Manche helfen sogar Anderen, indem sie etwas stricken.

  • trnd-Partnerinnen mel_sky und PollyA mit zwei bemützten innocent Smoothies, deren Wollmützen jeweils für eine kleine Spende stehen.
  • Diese Pullover stehen nicht nur den Plüsch-Pinguinen, die sie tragen. Sie haben auch eine nützliche Funktion (Bilder: penguinfoundation.org.au).
  • Bei dem Berliner Projekt "Helfen WOLLEn" kommt Gestricktes Obdachlosen zugute (Bild: www.facebook.com/helfenwollen).
  • Auf heimischen Flohmärkten ein Flop, im Internet top: Die Strickpuppen einer Oma bewirken Gutes (Bild: www.facebook.com/Knitforabetterworld).

Als ich neulich beim Einkaufen an den kleinen Mützchen auf Smoothie-Flaschen vorbeilief, konnte ich nicht anders: Zwei der verzierten Fruchtmix-Säfte musste ich mir gleich kaufen. Ihre "Kopfbedeckung" steht dafür, dass jeweils 20 Cent an die Caritas oder das Deutsche Rote Kreuz gehen, die sich mit den Spenden um ältere und bedürftige Menschen kümmern. Dabei überlegte ich, ob es noch weitere wolltätige - entschuldigt - wohltätige Stricker gibt und bin dabei auf diese tollen Projekte gestoßen:

  • Wer der australischen Penguin Foundation Phillip Island helfen möchte, strickt unter anderem kleine Pullover - für Pinguine. Sollten die kleinen Watschler mal wieder von im Meer schwimmendem Öl befreit werden müssen, dienen die Pullover als Schutz für die Tiere: Sie halten sie davon ab, sich das Öl selbst aus dem Gefieder zu putzen und es dabei zu verschlucken.

  • Das Berliner Projekt Helfen WOLLEn animiert dazu, für Berliner Obdachlose Kleidung in jeglicher Form zu stricken. So wollen die Initiatoren vor allem im Winter ein bisschen Wärme spenden.

  • Unter dem Titel Knit for a better world (dt. Stricke für eine bessere Welt) vertreibt ein Düsseldorfer die kleinen Strickpuppen seiner 92-jährigen Oma. Die Erlöse gingen zum Beispiel schon an ein Brunnen-Projekt in Uganda.

Bahnhöfe als Bühne.

Dieses Jahr wird bei der Deutschen Bahn musikalisch: Vor zwei Wochen startete eine Aktion, die nun alle zwei Monate junge Musiker in Bahnhöfen auftreten lässt.

Das erste Konzert fand vor zwei Wochen mit der deutschen Singer-Songwriterin Lina Maly statt. Dafür wurde der Hundertwasser-Bahnhof in Uelzen als Bühne gewählt. Er zählt zu den zehn schönsten Bahnhöfen der Welt und auch die künftigen Akustikkonzerte sollen in besonderen Bahnhöfen stattfinden.

Insgesamt ist die Aktion auf ein Jahr angelegt und läuft in Kooperation mit dem Unternehmen Warner Music, bei dem die auftretenden Künstler unter Vertrag sind. Die Konzerte werden gefilmt und sind anschließend auf der Webseite der Deutschen Bahn sowie auf YouTube zu sehen. So machen gleich zwei Unternehmen mit einer Aktion auf sich aufmerksam: Die Bahn auf ihre besonderen Bauwerke und Warner Music auf seine Musiker.

Welchen Künstler würdet Ihr gerne an einem besonderen Ort erleben?