Diese Weltkarte soll die Erde richtig(er) abbilden.

Manche Produkte scheinen perfekt - sie bieten augenscheinlich keinen Grund, etwas zu ändern. Die uns bekannte Weltkarte ist so ein Produkt. Ein aufmerksamer japanischer Architekt hat jedoch einiges an ihr zu verbessern.

Die AuthaGraph Weltkarte ist genauer als die uns bekannte, alte Abbildung der Erde. Die AuthaGraph Weltkarte ist genauer als die uns bekannte, alte Abbildung der Erde. Quelle: www.authagraph.com

Die Weltkarte, die wir aus Schulbüchern und gängigen Atlanten kennen, stammt vom deutschen Geographen Gerhard Mercator aus dem Jahr 1569. Was zwar bekannt ist, viele aber nicht wissen: Sie ist an einigen Stellen ziemlich ungenau und verzerrt. Dadurch wirken beispielsweise die Antarktis, Skandinavien und Russland riesig. Afrika hingegen wird in der Mitte gestaucht und Amerika franzt an den Enden aus.

Die neue und genauere Karte des Japaners Hajime Narukawa heißt AutaGraph. Sie berücksichtigt die Erdkrümmung und stellt so Größen- und Streckenverhältnisse richtig dar. AutaGraph lässt sich in verschiedene Formen bringen. Sie kann zum Globus gebastelt werden, aber auch zu anderen Körpern, wie zur Pyramide. Der Sinn dahinter: Landmassen und Gewässer so präzise und realitätsgetreu wie möglich abmessen zu können. AutaGraph wurde 2016 mit einem der begehrtesten Designpreise, dem Good Design Award ausgezeichnet und ist bereits seit 2015 in japanischen Schulbüchern zu finden.

Ein Handy kommt zurück, das Millionen liebten.

Verglichen mit den Smartphones von heute ist es die simpelste Version eines Handys: Das Nokia 3310 konnte für Anrufe und SMS verwendet werden. Es kam erstmals vor 17 Jahren auf den Markt und soll bald zurück sein.

Das Nokia 3310 soll 2017 sein Comeback feiern Foto: Hersteller

Mit der Rückkehr des "unkaputtbaren" Handys, wie das Telefon genannt wurde, macht die Marke zurzeit eine Menge Retro-Fans im Internet glücklich. Neben Telefonieren und SMS-Schreiben bot das Nokia 3310 vor allem eines: Spaß mit einfachen Spielen wie "Snake" und "Space Impact".

Der tatsächliche Grund, warum die Marke den simplen Handy-Klassiker wiederbeleben will, hat kurioser Weise mit seinen smarten Nachkommen zu tun. Ende Februar will Nokia voraussichtlich drei neue Smartphones auf dem "Mobile World Congress" in Barcelona vorstellen und damit den Wiedereinstieg ins mobile Business feiern. So ist der Trubel um ihr altes Lieblingsprodukt auch eine schlaue Marketing-Aktion für die Marke und ihre kommenden Produktneuheiten.

Retro-Handy oder Smartphone - worauf würde Eure Wahl fallen?

Bälle-Bäder für Erwachsene.

Für die, die tief in ihrem Inneren gern noch auf Hüpfburgen springen, durch Pfützen hopsen und in Bälle-Bäder tauchen wollen, kommt dieser Trend gerade richtig.

Denn gerade Bälle-Bäder ploppen momentan überall auf der Welt auf - nicht auf Kindergeburtstagen, sondern als Kunstinstallationen, als eigenständige Attraktion und als Bars, wie in London (oben im Video zu sehen). Dabei gibt es besondere Variationen des Spaßklassikers:

Über eine Millionen weiße, kleine Bälle, aus recyceltem Plastik sind momentan in einem riesen Projekt namens "The Beach" angehäuft. Dieses ist Teil des "Sydney Festivals" in Australien.

In Los Angeles/USA nahm ein Künstler den Namen "Bälle-Bad" richtig ernst und schüttete 250.000 Ping-Pong-Bälle in einen normalen Pool. Er nannte es "Surface", also Oberfläche. Durch besondere Licht-Shows wurden sie bunt, wie die normalen Bälle-Bad-Bälle und Interessierte konnten in ihnen richtig schwimmen.

Könnte Euch so ein Bälle-Bad locken?

Schnee und Eis als Besonderheit genutzt.

Der Winter bringt in der Heimat vieler trnd-Partner vor allem eines mit sich: Schnee und Eis. Die kalte Pracht ist für einige findige Geschäftsideen die Hauptgrundlage.

  • Im "Icehotel" in Schweden lässt es sich das ganze Jahr über in beeindruckenden Eisräumen schlafen, schlemmen und - heiraten. (Bilder:www.icehotel.com)
  • Harbin, die zehntgrößte Stadt Chinas, wird zwischen Dezember und Februar zur Stadt aus Schnee und Eis. (Bilder: www.harbinice.com)
  • Wer in den USA seinen Schnee vermisst, kann ihn über den Lieferservice  shipsnowyo bestellen. (Bilder: www.shipsnowyo.com)
  1. Das Icehotel ist das älteste seiner Art und steht in Nordschweden im Ort Jukkasjärvi. Für eine Übernachtung in einer der aufwendig designten Eis-Suiten sind spezielle Expeditions-Schlafsäcke und warme Funktionskleidung nötig.

  2. In der chinesischen Stadt Harbin wird seit 1963 jählich eines der vier, weltweit größten Eis- und Schneefeste gefeiert. Eisgebäude, Paläste, Monumente, Rutschen oder Schneestatuen mit teilweise über 50 Metern Höhe sind dort zu bestaunen, zu begehen und zu erleben.

  3. Beim Lieferservice shipsnowyo.com können Amerikaner Schnee in verschiedenen Mengen bestellen und überall in den USA hinliefern lassen. Es gibt Schneeboxen ziwschen 5 und über 20 Kilogramm sowie eine Schneemann-Bastelbox im Sortiment.

Ein Getränk ganz nach Kundengeschmack.

In trnd-Projekten mit Essen oder Getränken wird immer wieder deutlich: Jeder hat seine eigenen Geschmacksvorlieben. Um diese immer genau zu treffen, bräuchten Marken eigentlich eine gute Portion Glück – oder die Wissenschaft.

Ein Bier ganz nach Kundengeschmack Denn was uns schmeckt, ist bereits zu gewissen Teilen in unseren Genen festgelegt. Ein Londoner Brauer hat den Spieß umgedreht: Aufgrund einer Analyse seiner eigenen DNA hat er ein spezielles Bier gebraut – und war angeblich begeistert. In Zusammenarbeit mit einem Genforschungsunternehmen bietet er nun seinen Kunden ein individuell auf ihre Gene abgestimmtes Bier an.

Anhand einer Speichelprobe wird z. B. herausgefunden, wie sensibel die Person auf süße oder bittere Aromen reagiert – und die Bierrezeptur entsprechend angepasst. Das personalisierte Bier wird wohl nicht zur Gewohnheit werden, denn die Entwicklung für mindestens 2.000 Hektoliter kostet den Kunden knapp 30.000 Euro. Aber ein spannendes Experiment und eine gute Marketing-Aktion für die Brauerei ist das Bier, ganz nach Kundengeschmack, allemal!