toptrnd: Cooles neues Zeug - von Euch vorgeschlagen. Zum Entdecken, Abstimmen und Diskutieren.

Tinte aus Abgasen.

Partikel aus Fahrzeugabgasen, die sonst die Luft verschmutzen würden, werden nun von einem Startup aus Singapur in schwarze Tinte verwandelt.


Mit der Tinte namens AirInk (dt.: Luft-Tinte) gelingt es, Abgase in etwas Schönes, Sinnvolles oder Informatives zu verwandeln: Mit einem Aufsatz an der Auspuffanlage motorisierter Fahrzeuge werden die Rußpartikel aus dem Abgas gefiltert. Im nächsten Schritt werden sie von allen schädlichen Anteilen gereinigt und in einer Flüssigkeit gelöst. Die so hergestellte Mischung wird stabilisiert, das Ergebnis kann als Tinte zum Schreiben, Malen oder Zeichnen verwendet werden.

Dieser Herstellungsprozess dauert gerade einmal 45 Minuten. Und in asiatischen Mega-Metropolen wie Singapur gibt es reichlich Abgase und somit auch genügend Rohstoff für viel Recycling-Tinte. Erhältlich ist sie momentan in Filzstiften mit einer Strichstärke von 2, 15, 30 oder auch 50 mm. Außerdem werden bereits Flaschen á 150 ml Inhalt zur Verwendung im Siebdruckverfahren angeboten.

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Leuchtender Asphalt.

Im Dunkeln sicherer nach Hause kommen Dank fluoriszierender Straßen und Wege, die die Nacht erleuchten - ganz ohne Strom zu verbrauchen.

In Lidzbark Warminski (Polen) leuchten Straßen und Wege in der Nacht. Aufgeladen von nur 30 - 60 Minuten Tageslicht, erstrahlen Wege und Straßen aus diesem Material bis zu 8 Stunden lang - ohne dabei die geringste Menge an Strom zu verbrauchen. Kreiert wurde dieses neue Material für leuchtende Fahrbahnoberflächen im polnischen Sitz der TPA Gesellschaft für Qualitätssicherung in Warschau.

Besonders in großen Metropolen, in denen das Radfahren als günstiges, gesundheitsförderndes und umweltfreundliches Fortbewegungsmittel immer beliebter wird, kann diese Innovation sehr viel Energie einsparen. Gleichzeitig spendet die blau leuchtende Innovation mehr Sicherheit im Verkehr und wäre eine nachhaltige Lösung: Bis zu 20 Jahre hält die wieder aufladbare Leuchtkraft.

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Mülleimer für saubere Meere.

Der sogenannte "Seabin" (Meeres-Mülleimer) liegt im Wasser und befreit Ozeane so automatisch von Abfällen.

Die Öffnung des Seabins befindet sich an der Wasseroberfläche, dort werden Abfälle hinein gezogen und von einem Beutel aus natürlichen Fasern aufgefangen. Ist dieser voll, wird er ausgetauscht, gereinigt und dann wieder verwendet. Der Müll bleibt auch dann im Auffangbeutel, wenn dieser komplett gefüllt ist. Fische oder andere Meereslebewesen werden damit nicht gefangen.

Verbunden wird der Seabin mit einer Wasserpumpe an Land. Das eingesogene Wasser fließt durch den Boden des Eimers in diese Pumpe. Dort besteht die Möglichkeit, Öl aus dem Wasser herauszufiltern und das Wasser zu reinigen. Dieser Prozess funktioniert ständig automatisch. So sollen immer mehr Bereiche der Meere wieder sauber werden.

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Der Regenschirm, der aus Luft besteht.

Ein Regenschirm, der nicht mit Stoff bespannt ist, sondern mit Luft vor Regen schützt? Klingt komisch, wird aber gerade entwickelt. Seht selbst im Video:

Chinesische Studenten hatten die Idee zum Schirm, an dessen oberem Ende kleine Löcher Luft ausströmen lassen. Der Luftstrom lenkt die Regentropfen zur Seite ab und so entsteht eine unsichtbare Schutzglocke aus Luft, unter der man vor der Nässe sicher ist.

Drei Modelle des Air Umbrella (deutsch: Luft Regenschirm) in unterschiedlicher Größe haben die Studenten auf Kickstarter vorgestellt und inzwischen genügend Geld gesammelt, um diese nun in hoher Stückzahl produzieren zu können. Auf den Markt soll Air Umbrella dann Ende 2015 kommen. Ein Preis steht noch nicht fest.

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Schmutz in Trinkwasser verwandeln.

Eine Lösung für die Trinkwasserknappheit in vielen Teilen der Erde könnte der Janicki Omni Processor sein: eine Maschine, die innerhalb weniger Minuten aus Jauche trinkbares Wasser und Strom macht.

Der Janicki Omni Processor.

In den Omni Processor kommt Klärschlamm hinein, der erhitzt wird, so dass Wasserdampf entweicht. Dieser Dampf läuft duch ein Reinigungssystem und kommt am Ende als reines, trinkbares Wasser heraus. Die festen Stoffe werden verbrannt - Strom und Asche entstehen.

Die Ingenieursfirma Janicki Bioenergy hat den Omni Processor entwickelt und die Bill & Melinda Gates Stiftung finanziert das Projekt. Bill Gates erklärt die Notwendigkeit einer solchen Maschine damit, dass dringend benötigtes Trinkwasser oft verschmutzt wird, weil über 2,5 Milliarden Menschen keinen Zugang zu guten Sanitäranlagen haben.

Es gibt bereits einen Prototyp, der noch in diesem Jahr in einem Pilotprojekt im Senegal eingesetzt werden soll. Dort wollen die Ingenieure mit den Leuten vor Ort in Verbindung treten und herausfinden, wo die Maschine am besten platziert werden kann.

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